Tuesday, 24. january 2012 2 24 /01 /Jan. /2012 18:38

quietscheentchenSuper hinbekommen, Flax! In der Mittagspause bin ich umgeknickt. Erst war noch alles o.k., aber während der Fahrt nach Hause begann mein Fußgelenk höllisch weh zu tun. Mittlerweile bewege ich mich recht schleppend voran. Und das während des Winterpokals. Verdammt!

Blöderweise muss ich momentan auch in aller Frühe einen recht ordentlich Marsch vom Parkplatz ins Büro zurücklegen. Und abends in Gegenrichtung. Wirklich ärgerlich. Vor allem der Zeitpunkt für sowas. Dämlicher geht es nicht.

Die gerade heute kurz vor meinem "Unfall" bestellte neue Nähmaschine kann so auch nicht getestet werden. Betroffen ist natürlich der rechte Fuß. Bravo! Ich bin echt frustriert über soviel Dummheit. Schlimmer: soviel eigene Dummheit.

Die Hoffnung, dass das morgen einfach alles wieder gut sein könnte, ist zwar noch nicht ganz gestorben, aber irgendwie glaube ich nicht so recht daran. Wenn es gar nicht geht, schleppe ich mich halt mal zum Arzt. Der darf mich dann gleich kennenlernen. Da war ich nämlich noch nicht, seit wir hier wohnen. 

von MrsFlax - veröffentlicht in: Andere Baustelle
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Monday, 23. january 2012 1 23 /01 /Jan. /2012 18:39

26 - Schriftliches 6769Das war dann heute also der erste Tag im neuen Büro. Einige fanden sich schnell zurecht, andere etwas mühsamer. Die Pläne mit der Aufteilung und Zuteilung der Schreibtische lagen ja bereits seit Wochen im alten Büro aus. Umso erstaunlicher, dass die Verbalakrobatin sich heute morgen spontan an einen völlig fremden, ihrem eigenen am weitest entfernten Schreibtisch niederließ und den Rechner hochfuhr.

Just in diesem Augenblick kam die eigentliche "Besitzerin" dieses Platzes vorbei und wunderte sich doch sehr. Auf ihren Fehler aufmerksam gemacht, wechselte die Verbaliniuristin dann hektisch den Platz. Dazu muss gesagt werden, dass unsere Schreibtische bereits am Freitag komplett bestückt und mit dem Rollcontainer der jeweiligen Kollegin versehen worden waren. Man hätte also eigentlich schon merken können, dass da etwas nicht stimmt.

Das größte Problem aller anderen - inklusive mir - heißt Kaffee. Die uns zugewiesene Teeküche ist extrem klein und eng und der Vollautomat steht im alten Gebäude. Geplante Lösung ist nun die Anschaffung einer dieser schrecklichen Kapsel- oder Padmaschinen. Mein Vorschlag, es mit einer Siebträgermaschine zu versuchen, stieß nicht auf Begeisterung. "Ich will aber Cappuccino!" - "Das ist doch kein Problem. Dann schäumst du dir halt deine Milch auf." - "Das ist mir zu kompliziert..."

Na, dann... Wahrscheinlich enthält ein "richtiger" Cappuccino auch einfach zu wenig versteckten Zucker. Die Kapselnummer habe ich jedenfalls für mich selbst innerlich abgehakt. Ich trinke nichts, das aus einer kleinen Kapsel kommt, von der ich nicht genau weiß, was da letztlich drin ist. Notfalls laufe ich halt zweimal am Tag durchs komplette Gebäude und bettele mir einen Espresso aus der Jura im anderen Trakt. Der schmeckt wenigstens.

Ansonsten ist halt auch irgendwie alles neu und ungewohnt. Nach und nach schlenderten heute die bisher nur vom Telefon bekannten Kollegen und Kolleginnen vorbei und stellten sich persönlich vor. Das war ja an sich ganz lustig. Faszinierend, wie stark sich teilweise das Bild, das man sich von Jemandem gemacht hat, und die Realität unterscheiden. Und wie nah sie auch andererseits beieinander liegen können.

Schauen wir mal, wie es morgen läuft. In der Mittagspause durch die Stadt laufen zu können ist ja auch nicht zu verachten. Ab März kommt dann die brutalste Veränderung auf mich zu: das Jobticket. Und damit die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Momentan fahre ich noch mit dem Auto, was auch angesichts meiner sehr frühen Ankunft ganz gut zu funktionieren scheint. Das weiter durchzuziehen wäre allerdings Schwachsinn, wenn man die Kosten dafür mit denen des Jobtickets vergleicht. Ich werde also umsteigen. Und auf die liebgewonnene Privatsphäre inklusive Hörbuch am Morgen verzichten.

Wenigstens weiß ich, welcher Schreibtisch meiner ist.


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Sunday, 22. january 2012 7 22 /01 /Jan. /2012 19:01

48 - Aushäusig 5641Der gesamte Tag war heute sehr angenehm. Trotz oder vielleicht sogar gerade wegen seiner Ereignislosigkeit. Viel später als geplant stand ich auf. Und außer der längst fälligen Klamottensortieraktion in der Ankleide verging er auch ohne nennenswerte Aktivitäten.

Der eigentlich geplante ausgedehnte Lauf musste wegen des absolut miesen Wetters abgesagt werden. Ich habe ihn auf die kommende Woche verschoben. Da ich noch mit dem Auto zur Arbeit fahren werde, wird er in den Gonsenheimer Wald verlegt. Da wollte ich schon seit geraumer Zeit mal wieder einen Testlauf veranstalten.

Zum Abendessen gab es auch nur Reste von gestern, sodass ich tatsächlich absolut nichts zu berichten habe. Lassen wir es also einfach mal dabein bewenden. Tom Buhrow würde sagen: "Morgen ist ein neuer Tag."

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Saturday, 21. january 2012 6 21 /01 /Jan. /2012 17:48

48 - Aushäusig 6735Schön, dass diese Woche nun vorbei ist. Nervig und anstrengend genug war sie ja. Aber streichen wir das jetzt mal komplett aus unserem Gedächtnis. Wie sonst sollte man auch ein Wochenende genießen können?

Der Bauherr und ich unternahmen trotz zunehmend schlechter werdenden Wetters eine ausgedehnte Wanderung in der näheren Umgebung. Schön war es am Ende - wenn auch anstrengend. Nicht so anstrengend natürlich wie der gestrige Tag.

Ooops! Schon wieder in der Vergangenheit gelandet... Weg damit! Darum kümmern wir uns ab Montag wieder. Und daran möchte ich jetzt erstmal nicht denken.

Schließlich dauert das Wochenende ja noch einen Abend und einen ganzen Tag lang an.

Heute Mittag schaute ich mir die "Küchenschlacht"-Zusammenfassung der vergangenen Woche an. Juror im Finale war Alfons Schuhbeck. Und während seines üblichen Geschwafels über gesunde Ernährung und die heilsame Wirkung diverser Kräuter und Gewürze fiel mir ein, dass ich ihn ja bereits seit Wochen anprangern wollte. Mittlerweile sind mit natürlich einige Menschen zuvorgekommen. Mely Kiyak von der Frankfurter Rundschau zum Beispiel. Kann ich mir also nach "Lieber Alfons Schuhbeck..." eigentlich sparen.

Erstaunlich nur, mit welcher Coolness der Herr Schuhbeck sich abfällig über miese Ernährung zu äußern wagt, während er in diversen Werbepausen bei RTL & Konsorten neben Herrn Hoeneß die Coke und den Burger in die Kamera hält. Abseits des 'Kochbusiness' nennt man das wohl Prostitution. Aber bitte... Jeder, wie er mag...

Ich gehe jedenfalls jetzt mal Gemüse schnippeln. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag. Ein Wochnenendtag.      

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Friday, 20. january 2012 5 20 /01 /Jan. /2012 22:17

Mainz 0229'Der längste Tag' ist geschafft. Alle Schreibtische stehen, alle Rechner laufen, alle Ordner sind sortiert und verstaut. Und ich bin wieder mitten in Mainz gelandet - immerhin für acht Stunden pro Tag an fünf Tagen in der Woche. Und das nur ein paar Schritte von meiner alten Wohnung entfernt.

Es war allerdings auch ein hartes Stück Arbeit bis dahin. Und das fing bereits morgens an, als eine Kollegin scherzhaft zu einem der Möbelpacker meinte "Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? ..." und daraufhin eine andere lauthals jauchzte: "Dess kenn' ich! Dess iss' vom Otto!"

Und da soll nochmal jemand behaupten, in meinem Umfeld bewegten sich Angehörige bildungsferner Schichten. Geht doch!

Nachdem das Telefon der Verbalsadistin installiert war, stellte ich mit Freude fest, dass im Display endlich ein Menue in Deutsch erschien. Ich habe sie nämlich in den vergangenen Wochen mehrfach angeschnauzt, weil sie Gespräche nicht verbinden konnte, obwohl ich ihr ausdrücklich gesagt hatte, welche Taste sie drücken müsse.

Vorgestern dann stellte ich fest, dass ihre Menueführung auf Englisch eingestellt war. Sie muss Stunden damit zugebracht haben, abwechselnd mich und ihr Telefon innerlich zu verfluchen, ohne den Mut zu aufzubringen, einfach zuzugeben, dass sie absolut nichts von dem verstand, was ich da von ihr verlangte, weil sie es nicht lesen konnte. 

Jedenfalls wurden wir am Ende dann doch noch fertig. Acht Über(!)stunden an einem Tag - das muss mir auch erstmal jemand nachmachen!

"Flew in from Mainz-Hechtsheim
Didn't get to bed last night
On the way the paper bag was on my knee
Man, I had a dreadful flight
I'm back in the Meenzer Neustadt
You don't know how lucky you are, boy
Back in the Meenzer Neustadt, yeah
Been away so long I early knew the place
Gee, it's good to be back home
Leave it till tomorrow to unpack my case
Honey disconnect the phone
I'm back in the Meenzer Neustadt
You don't know how lucky you are, boy
Back in the Meenz
Back in the Meenz
Back in the Meenzer Neustadt..." - The Beatles 

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