„Who can take a sunrise, …

… sprinkle it with dew
Cover it with choc’late and a miracle or two
The Spachtel Man, oh the Spachtel Man can
The Spachtel Man can cause he mixes it with love
And makes the world taste good…“

So. Unsere Nachfolgehandwerker können kommen. Das Haus ist bereit zum Spachteln, Fliesen und Parkett legen. Und zwischendrin werden wir dann den Kalkputz auftragen und tapezieren. Letzte Amtshandlung war gründliches Aufräumen und eine erneute Kehraktion. Jetzt sieht schön ordentlich und einladend aus. Damit sich der Spachtelmann auch wohl fühlt. Und Tom bei unserem Gespräch am Dienstag. Fotos gibt es in „Bereit für Fliesen, Parkett & Putz“.
Es war doch noch einiges zu tun heute. Man unterschätzt leicht, wieviel Zeit die sogenannten „Kleinigkeiten“ kosten. Was wir heute erledigt haben:
Für ordentliche Kanten im Luftraum gesorgt, d.h. erst einen schmalen Streifen OSB angeschraubt und dann den zu kurzen Gipskarton durch längere Stücke ersetzt. Anschließend wurden an allen Fenstern im kleinen Bad, im Würfel, in der Küche und im Wohn- und Esszimmer die Fensterinnenkanten verkleidet. Dann ging es an den total „verwolften“ Übergang von GK auf Holzbalken im Treppenhaus. Eine gruselige Aufgabe, die wir schon ein paar mal auf später verschoben hatten.
„... Who can take a rainbow, wrap it in a sigh
Soak it in the sun and make a groovy lemon pie
The Wolf-Man, the Wolf-Man can
The Wolf-Man can cause he mixes it with love
And makes the world taste good
…“

Zuerst wurde ein 2,5 cm breiter Streifen OSB vorsichtig über die offene Kante des Holzplatte, die auf den Deckenbalken aufliegt, geschraubt. Anschließend wurden die dilettantisch angewolften GK-Platten entweder entfernt und versetzt oder auf einer Leiter über der Treppe balancierend mit dem Cuttermesser in schweißtreibender, mühevoller und brutaler Schnitzarbeit ein Stück gekürzt und dann einen neuer, etwas längerer Streifen GK mit ordentlicher Kante darangesetzt. Voilà!
Dann war erstmal eine Terrassenpause mit alkoholfreiem Bier fällig. Im Haus sind es trotz Lüftens immer noch permanent über 30 Grad. Da ist es sehr erfrischend, mal kurz im kühlenden Luftzug draußen sitzen zu können und die Kehle mit mildgehopfter Gerstenkaltschale benetzen zu dürfen. Der Bauherr hatte gerade gestern in weiser Voraussicht seine Vorräte aufgestockt. Braaav!
Weiter ging es mit dem „Deckel“ der Brüstungsmauer im Obergeschoss. Das hatten wir uns für den Moment aufgehoben, indem die Korrekturen im Treppenhaus beendet sein würden. Die Mauer („Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“) ist damit bereit fürs Spachteln und wartet dann auf ihren Holzdeckel.
„…
Oh, who can take tomorrow, dip it in a dream
Separate the sorrow and collect up all the cream
The Builder-Tom, oh the Builder-Tom can
The Builder-Tom can cause he mixes it with love
And makes the world taste good…“

Schließlich folgten noch zwei Dinge, von denen eins „verwolft“ und eins von uns selbst vergessen worden war. Im großen Bad fehlte neben der Tür ein Streifen Gipskarton, den wir noch flott anschraubten, und unten hatten wir es irgendwie verpeilt, die Wand vor der Garderobe mit GK abzuschließen. Beides ist jetzt aber auch erledigt.
Wie bereits erwähnt ging es anschließend ans Großreinemachen. Alle überflüssigen OSB- und GK-Stücke wurden vom Bauherrn aus dem Haus geschafft und zu den anderen Trümmerteilen unter die Plane hinter dem Haus gestopft, von wo aus sie demnächst zum Wertstoffhof transportiert werden sollen. Währenddessen fegte ich die ganze Hütte aus.
„… Who can take tomorrow, dip it in a dream
Separate the sorrow and collect up all the cream
The Putz-Bauherrin, the Putz-Bauherrin can
The Putz-Bauherrin can cause she mixes it with love
And makes the world taste good.“
Sammy Davis Jr.
  
Am Ende sah es wirklich schön aus. Und irgendwie ein bißchen „fertig“. Morgen bleibt uns nur noch, den blöden Fußbodenheizungskasten im OG ordentlich zu schließen und die Vorbauwand im oberen Bad nach Anweisung des Fliesenmanns um eine Lage GK zu erhöhen. Grüne Feuchtraumplatten hatten wir nicht mehr. Da muss morgen noch eine im Baumarkt besorgt werden. Und das war es dann endgültig an Schmuddelarbeiten, die hinterher sowieso von anderen Gewerken überdeckt werden. In der kommenden Woche geht es dann ans echte Finish!

2 Kommentare

    1. das war ja wieder klar, dass du meine mühevoll und sorgsam geschnittenen rigips-kanten eines schnöden rennrads wegen völlig übersiehst. ich hätte das ding vor dem foto wieder in den technikraum
      zurück schieben sollen 😀

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