Fernweh…

Der heutige Tag brachte einige interessante Erkenntnisse: Der Elektriker (und zwar der vom Samstag!) wird diese Woche nochmals vorbeischauen, die fehlenden bzw. defekten Schalterteile austauschen und ersetzen, die asymmetrischen Steckdosen im Bad korrigieren und unsere Außenbeleuchtung installieren.
Die Gefahr, dass der unfähige und bocklose Kollege erscheint, ist definitiv gebannt. Er wurde gerade entlassen. Mein Mitgefühl hält sich in überschaubaren Grenzen.
Hinsichtlich der Außenarbeiten erreichte uns heute das Angebot des am Sonntag erschienenen Garten- und Landschaftsbauers. Es ist doppelt so hoch wie da günstigste, bisher abgegebene Angebot. Damit dürfte sich diese Alternative schon einmal erledigt haben. Morgen erwarten wir den nächsten Aspiranten auf die Ausführung unserer Pflaster- und Grundstücksgestaltungsarbeiten. Die Spannung steigt.
Nach der Arbeit begab ich mich heute mal wieder zu Ikea. Ein weiterer Besuch im Baumarkt in der Mittagspause hatte im Hinblick auf die Möbelgriffe für die Schrankwand des Gästezimmers ebenfalls zu nichts geführt. Der einzige Griff, der exakt in die Bohrungen gepasst hätte, war ein blau lackierter Holz-Delphin, den ich mir beim besten Willen nicht 13mal in einem Zimmer vorstellen möchte. Alle Griffe, die die alten Löcher abgedeckt hätten, waren hässlich und / oder zu teuer.
Im schwedischen Möbelhaus wurde ich dann fündig. „Glitter“ landete im Einkaufswagen. Der Preis war erträglich (insgesamt ca. EUR 50,-) und die Griffe sind wirklich schön. Im Überschwang der Begeisterung landete eine dritte Gießkanne im Wagen. Für EUR -,99 wechsele ich schließlich nicht ständig das Stockwerk, um eine Gießkanne zu suchen. Der Bauherr fand das zwar erst übertrieben, musste sich dann jedoch schließlich meiner bestechenden weiblichen Logik beugen. Vielleicht hatte er auch einfach keine Lust auf Diskussionen?
In einer Sache muss ich mich ihm heute allerdings vorbehaltlos anschließen. Angesichts des fiesen Wetters und des Temperatursturzes der vergangenen Tage stellt sich wirklich die Frage, warum wir das Haus im Untertaunus gebaut haben – und nicht an der Côte d’Azur…

Kommentar verfassen