Kopf leer, Topf voll

2654168620 59caa04528Na, da fällt mir doch heute irgendwie rein gar nichts ein, über das es sich heute zu schreiben lohnen würde. Anders gesagt: Ich habe jetzt gerade nicht so wahnsinnig Lust, mir den Kopf über ein potentielles Thema zu zerbrechen. Kann ja mal passieren…
Der Tag war anstrengend. Die Vertretung für drei Kolleginnen geht halt nicht spurlos an einem vorüber.
Der Lauf mit Heike machte mich auch nicht gerade glücklich.
Kurz: Ich poste heute einfach mal, was ich eben aus Resten auf den Tisch gebracht habe, anstatt weiter nach einem Thema zu suchen.
Was im Kühlschrank lag: ein Pfund Kasseler und eine Schüssel Sauerkraut. Passt ja eigentlich ganz gut zusammen. Hier nun, was daraus wurde:
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Auflauf aus Kasseler, Sauerkraut und Pellkartoffeln
Zutaten:
500 g Kasseler
1 Zwiebel
Oel
1/2 große Dose Sauerkraut
1 Lorbeerblatt
Kräuter der Provence
200 ml Weißwein (da war noch ein Riesling-Rest von der Weinsoße)
1 kg Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Zucker
1 Becher Sahne
1 Becher Schmand
4 TL Senf (oder auch mehr oder weniger je nach Geschmack)
geriebener Käse
Zubereitung:
Kartoffeln waschen und abkochen. Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
Kasseler in Scheiben schneiden (gewürfelt ist sicher auch eine Variante) und auf dem Boden einer Auflaufform verteilen.
Die Zwiebel in etwas Rapsoel glasig dünsten, Sauerkraut zugeben, mit Wein ablöschen. Lorbeerblatt und Kräuter zugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Sauerkraut auf dem Kasseler verteilen (nur das Kraut ohne Flüssigkeit).
Pellkartoffelscheiben darauf fächerförmig auslegen. Sahne, Schmand und Senf verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Mischung über Kasseler, Sauerkraut und Kartoffeln verteilen. Geriebenen Käse über alles geben.
Bei 190° C Umluft ca. 40 Minuten garen bis der Käse gebräunt ist.
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Das war sehr lecker, die Reste sind vernichtet und alle sind zufrieden und satt. Was will man mehr von einem Abendessen?!
Und dabei belassen wir es auch blogtechnisch für heute. Wer will schon wirklich die erschütternden Leidensberichte aus dem Büro oder eine Beschreibung meines Laufs durch den Volkspark lesen, der mir ohnehin wieder nur vor Augen geführt hat, was ich eigentlich bereits weiß: Ich war irgendwie schon deutlich besser drauf…

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