„An apple a day…

apple-blackberry-crumble: die äpfel… keeps the doctor away.“

Und da wir gerade massenhaft leckere Äpfel hier haben, die keinesfalls umkommen dürfen, landeten heute mal wieder zwei Stück in sechs Portions-Crumbles mit Apfel und Brombeere. Vor einiger Zeit gab es bei Aldi Brombeeren in diesen altmodischen Gummiring-Schnappverschluss-Gläschen, die man hinterher super für die Aufbewahrung von z.B. Pesto benutzen kann.

Eigentlich dachte ich beim Kauf ans Verschenken mit selbsthergestelltem Inhalt, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mich so leicht von ihnen trennen kann. Jedenfalls nicht von allen.

Nach dem Studium einiger Rezepte und der Anpassung an die vorhandenen Zutaten entstand schließlich etwas ziemlich Leckeres – nämlich dies hier:

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Blackberry-Apple-Crumble
(sechs Portionen in den flachen 1/5-Liter-Sturzgläschen)
Zutaten:
2 mittelgroße Äpfel
220 g Brombeeren (eingekocht, Abtropfgewicht)
120 g Dinkel-Vollkornmehl
50 g Haferflocken
100 g Butter (plus Butterflöckchen)
50 g Zucker (plus 1 EL zum Bestreuen der Früchte)
Zubereitung:
Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stückchen schneiden und auf sechs Weck-Gläschen verteilen. Brombeeren abtropfen und möglichst gerecht ebenfalls auf die sechs Gläschen verteilen. Butterflöckchen auf das Obst geben und etwas zuckern. Ich nahm weniger Zucker als in den meisten Rezepten angegeben, da die Brombeeren ja bereits gezuckert eingekocht waren. Frische Früchte verlangen sicher etwas mehr. Die Gläschen bei 180° C Umluft (200° C Ober-/Unterhitze) in den Ofen geben. Ungefähr zehn Minuten überbacken.
Währenddessen aus dem Mehl, den Haferflocken, der Butter und dem Zucker Streusel herstellen – immer noch am einfachsten per Hand, falls die Butter nicht bereits lauwarm sein sollte. Obst aus dem Ofen nehmen und mit den Steuseln bedecken. Nochmals für ca. 30 Minuten in den Ofen geben, bis die Streusel schön goldbraun gebacken sind. Am besten warm mit Vanillesahne oder Crème fraîche servieren. Mjam!

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Wer auf die Kalorien schielt, sollte lieber die Finger davon lassen. Wem das alles egal ist, der kann obenauf kurz vor dem Ende der Garzeit nochmals Butterflöckchen, Zimtzucker und Mandelblättchen verteilen. Ich hab’s mal bei den Streuseln belassen. Gab ja noch Vanillesahne (kleiner Tipp am Rande: Vanilleschoten im 2er Pack z. Zt. bei Aldi Süd für 0,99 €) dazu…

Und eigentlich wollte ich ja auch bereits am Wochenende laufen gehen. Konnte ich natürlich nicht. Wegen des starken Blutverlusts durch den Aderlass mit dem Küchenmesser. Merke: Wichtig ist nur die „gute Ausrede“. Perfekt ist: Man glaubt sie selbst. In meinem Fall habe ich Zweifel. Selbstzweifel. Das ist schlecht. Sehr schlecht.

4 Kommentare

  1. Ein Küchenmesser-Incident ist eine super Ausrede! Denk dran, wie das Blut in der Wunde angefangen hätte zu pochen, sobald du losgelaufen wärst … der Schnitt wäre sofort wieder aufgebrochen, und
    dir wäre schwindlig geworden … 😀

    1. am ende wäre ich irgendwo in den unzugänglichen wäldern des untertaunus ausgeblutet und erst wochen süäter gefunden worden. du hast recht. das risiko war wirklich zu groß 😀

  2. Was für eine luschige Ausrede! Ist etwa schon wieder Winterpokal? X(

    Spätestens seit Claudia Pechsteins erwiesener Unschuld wissen wir, dass massiver Blutverlust sportlichen Höchstleistungen keinesfalls entgegensteht. :noe:

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