Mit Echtheitszertifikat

gemüse-omelett - schnittlauchBlöder Tag heute. Sehr arbeitsintensiv, sehr nervig, sehr blöd halt. Highlight des Vormittags war ein Bericht einer Kollegin zum gestrigen TV-Programm, wonach sie den „Film mit dem authentischen Kind“ angeschaut hatte. Na, dann. Kommt ja heute der zweite Teil. Da geht es morgen sicher gleich lustig weiter.

Die Mittagspause fiel aus wegen einer Kollegin, die mich freundlicherweise eingeparkt hatte und dann zum Essen gegangen und unauffindbar war. Zwanzig Minuten Rumstehen in der Kälte endeten erfolglos. Als die Pause fast vorbei war, schlenderte sie uns gemächlich entgegen. „Da war kein Parkplatz frei…“ – kommt vor. Ist mir auch schon passiert. Ich blockiere dann bloß nicht rücksichtslos fremde Autos. Grrrrr…

Vielleicht bin ich auch einfach ein wenig gereizt, weil mir die leeren Kalorien fehlen. Ach was, daran liegt es sicher nicht. Das wäre auch mit vollem Magen absolut nervig gewesen. Da bin ich sicher. Solange ich noch keine Visionen vom Rotkehlchen in der Pfanne habe, läuft alles nach Plan. Heute gab es zu Abend wieder das köstliche Gemüseomelett von gestern. Es war noch ziemlich viel Schnippelgemüse (Zucchini, Paprika, Champignons) übrig. Mit reichlich Schalottenwürfelchen und in Olivenoel angebraten und schließlich unter einer fluffigen Eierschicht, die gründlich mit Schnittlauch und Petersilie aufgepeppt wurde, im Ofen überbacken, schmeckt das eigentlich ganz ausgezeichnet. Wenn man das Eiweiß ordentlich aufschlägt und dann wieder mit dem Eigelb vereint, hat man praktisch ein dickes Omelett, das nach vier Eiern aussieht, aber nur das Dioxin von zwei Eiern enthält. Super!

So. Und jetzt nochmal in die Pedale treten. Vielleicht werfe ich anschließend mal einen vorsichtigen Blick auf das „authentische Kind“.  

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