Aller Anfang ist schwer

26 - Schriftliches 9258Und das war heute mein erstes Läufchen seit gefühlten hundert Jahren. Jedenfalls fühlte ich mich zwischendurch so. Eigentlich halte ich mich ja für eine Genussläuferin. Zumindest war ich das in Phasen, in denen ich ziemlich flott unterwegs war. Kann doch nicht so schwer sein, wieder da hin zu kommen, oder? Wie gesagt: Halbtagsjob. Das würde im Winter vieles erleichtern. Besonders sportliche Outdoor-Aktivitäten. Und noch ein paar Kilo weniger würden auch nicht schaden…

Was soll’s? Das war heute ohnehin mehr ein Gradmesser, wie schlapp ich im Vergleich zu Heike bin. Und eigentlich hatte ich mit einem weitaus größeren Desaster gerechnet. Jetzt heißt es wieder eine Woche ergometern – und dann steht ein neuer Testlauf an. Wobei ich in Erwägung ziehe, dam Freitag nochmal allein durchzustarten. Mal sehen, wie das Wetter sich entwickelt.

Aus dem für heute angekündigten Schnee wurde – zumindest in Mainz – außer einem zehnminütigen Starkschneefall gar nichts. Wenn das so bleiben sollte, kann ich am Freitag in der heimischen Gemarkung durchstarten. Ansonsten weiche ich eben auf meine alte Strecke am Mainzer Rheinufer aus, die eigentlich witterungsunabhängig belaufbar ist. Der aufmerksame Leser erkennt: Ich bin nach wie vor hochmotiviert. Trotz des morgen bevorstehenden 11-Stunden-Arbeitstags, der mich prinzipiell ein wenig negativ in die (nahe) Zukunft blicken lässt. Aber vergessen wir das!

Sehen wir die Sache positiv: Noch zwei Tage bis zum Wochenende! Und fürs Wochenende habe ich mir auch bereits etwas zu tun organisiert. Die bestellten Stoffe trafen heute im Büro ein. Und wenn ich schon mal die Nähmaschine aufbaue, wird gleich alles eledigt, was so ansteht. Und das ist nicht wenig. Da sind einige nötige Reparaturen liegen geblieben in den letzten Wochen. Und das Kissen auf der Sitzbank der Garderobe wartet darauf, bezogen zu werden, nachdem irgendwann fiese blaue Flecken durch leichtsinniges Abstellen eines Antifrost-Kanisters für die Scheibenwaschanlage darauf zurückblieben. Das muss weg!

Und angeregt durch dieses Blogpost war in mir seit einiger Zeit der Plan gereift, meine kleine Kameratasche zu verschönern. An der großen Camper oder dem Camper-Rucksack würde ich mich selbstverständlich niemals vergreifen! Die kleine „Nö…-Tele-brauche-ich-heute-nicht…“-Alltagstasche dagegen war längst fällig. Und am Wochenende wird sie wohl dran glauben müssen. Immerhin steht der Plan. Und der Plan ist gut. Und ich beabsichtige, mich an ihn zu halten.

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