Freitag, Freitag, Freitag… *hechel*

spargel-lachs-quiche - fertigJetzt gilt’s. Es soll immerhin möglichst viel aus dem Wochenende herausgeholt werden. Sofort nach meiner Rückkehr aus dem Büro machte ich mich mit Schere und Plastikbeutel erneut auf die Holunderblütenjagd. Die Beute war enorm, sodass ich nur etwa die Hälfte des Weges zurücklegen musste, um ebensoviel anzuschleppen wie beim letzten Mal.

Und ruckzuck waren vier neue Liter angesetzt, die bereits am Montag „eingeflascht“ werden können. Dazu benötige ich allerdings noch ein paar leere Flaschen. 

Was fürs Abendessen gebraucht wurde, hatte ich bereits auf dem Weh nach Hause besorgt. Und nach einer komplett spargelfreien Woche habe ich beschlossen, dass es jetzt wieder soweit ist. „Spargeltime… and the livin‘ is easyyyyy… fish are jumpin’…“. Und so gab es heute Spargel mit Lachs – allerdings als Quiche.
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Spargel-Lachs-Quiche
(Menge für eine Quicheform)
Zutaten für den Teig:
200 g Mehl
100 g weiche Butter
1 TL Backpulver
etwas kaltes Wasser
Salz
Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und diesen in einer gefetteten Quicheform auslegen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und kalt stellen.
Zutaten für den Belag:
500 g grüner Spargel
1 Bund Frühlingszwiebeln
50 g Butter
150 g Räucherlachs in Scheiben
200 g Bergkäse
3 Eier
200 g Schmand
100 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Spargel waschen, putzen und in ca. zwei Zentimeter lange Stücke schneiden, Spitzen beiseite legen. Frühlingszwiebeln in nicht zu feine Ringe, Räucherlachs in Streifen schneiden. Bergkäse grob reiben oder hobeln. Eier, Schmand und Crème fraîche verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Spargel und Frühlingszwiebeln in Butter anschwitzen. Spargelspitzen etwas später zugeben. Währenddessen den Teig in der Quicheform mit der Hälfte des Käses bestreuen, Spargel und Frühlingszwiebeln darauf verteilen, mit Räucherlachsstreifen belegen (bis hierher) und Eimasse gleichmäßig darauf geben. Zuletzt mit dem restlichen Käse bestreuen.
Bei 200° C Umluft etwa 35 bis 40 Minuten abbacken.
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Das Endergebnis sieht man oben. Und es war wirklich lecker. Kann ich mir auch in kleinen Förmchen als Zwischengang sehr gut vorstellen. Das Rezept hat es jedenfalls ins nicht digitale „Gibt es mal wieder!“– Kochbuch geschafft.

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