Ja, lecker!

frischkäse-pici mit räucherforelleDa der Bauherr heute wieder eine längere Radrunde durchs Wispertal unternahm, lag es nahe, zum Abendessen Forelle auf den Tisch zu bringen. Mein Favorit ist ja nach wie vor die Räucherforelle. Köstlich! Das Spargelrezept von letzthin war bereits sehr lecker. Die Spargelzeit ist vorbei – was also der Forelle als Weggefährten zur Seite stellen?

Es war nicht nur ein Weggefährte gefordert, sondern ein echter Freund. So einer wie Klödi. Oder wie sagte Walter Moers dereinst? Genau – „ein Freund wie Harry – treu wie Gold, dumm wie Sch***e“.

Wer wäre in der Lage, der Räucherforelle auf dem langen und beschwerlichen Weg zu unseren Mägen den Rücken freizuhalten? So richtig „against all odds“? Es war ja heute sozusagen das Comeback der Räucherforelle. Passend zum Ulle-Comeback, über dessen genaue Hintergründe wir unwissenden Dumpfbacken erst Details erfahren werden, wenn wir reif dafür sind. Nie also…

Gottlob – und das macht sie mir noch wesentlich sympathischer – gab die Räucherforelle vor ihrem heutigen Auftritt weder Radsportnews noch BILD ein megaexklusives Exklusivinterview. Danke, Räucherforelle! Ich mag dich! Und deshalb hier das Rezept von heute:
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Räucherforelle mit Ziegenfrischkäse-Pici
Zutaten (für zwei Personen):
300 g Pici, Bandnudeln, Spaghetti, Linguine o.ä.
Olivenoel
250 g Ziegenfrischkäse
1 Knoblauchzehe
8 Salbeiblätter
40 g Pinienkerne
eine gute Handvoll frischer Babyspinat
Salz, Pfeffer
2 Räucherforellenfilets
Zubereitung:
Knoblauch und Salbei jeweils fein hacken, Pinienkerne rösten, Spinat in mundgerechte Stücke rupfen und waschen. Nudeln in Salzwasser mit etwas Brühe bissfest garen, abgießen und dabei einen guten „Schluck“ Nudelwasser zurückbehalten. Einen Schuss Olivenoel erhitzen und Knoblauch und Salbei darin andünsten. Nudeln zugeben und kurz kräftig anschwitzen. Mit dem Nudelwasser ablöschen und Ziegenfrischkäse einrühren und schmelzen lassen. Pinienkerne und rohen Blattspinat unterheben. Salzen und pfeffern.
Räucherforellenfilet mit den Nudeln anrichten.
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Das war außerordentlich lecker, lag deutlich weniger schwer im Magen als schlechtes Englisch und ist mit Sicherheit leichter verdaulich als abstruse Verschwörungstheorien. Das ist übrigens das, was mich am Ulle-Comeback am meisten reizt: lecker Verschwörungstheorien. Mjam!      

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