„Bohnen, Bohnen, …

brockbunnesopp - dippe… die sich wirklich lohnen…“ Trällerte so nicht Michelle Pfeiffer in den Fabelhaften Baker Boys? Nun. Was Michelle Pfeiffer singt, gilt natürlich für mich allemal. So machte ich mich also an die Herstellung einer „Brockbunnesopp“. Für alle Ahnungslosen: eine Suppe aus geschnippelten grünen Bohnen.

Wahrscheinlich erinnern sich einige noch aus ihrer Kindheit an diese Suppe. Eigentlich gibt es auch kein Rezept. Ich habe mir allerdings eins gebastelt und auch ein paar Abwandlungen vorgenommen.

Sobald es draußen kälter wird, freue ich mich drauf. Das gehört zum Herbst wie Linseneintopf oder Kartoffel-Möhren-Stampf. Hier eine grobe Anleitung:
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Brockbunnesopp
Zutaten (für einen großen Topf):
Oel
3 Schalotten
150 g Schinken
1 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Sellerieknolle
2 Möhren
1 Liter Wasser

1,2 Liter Rinderfond

1 kg Kartoffeln, festkochend
1 kg grüne Bohnen
Essig
Petersilie (Menge je nach Geschmack), Bohnenkraut (etwa drei Stengel)
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Widmen wir uns zuerst den Schnippelaufgaben: Schalotten, Sellerie, Möhren und Schinken in kleine Würfel schneiden, Frühlingszwiebeln in feine Ringe. Kartoffeln schälen und würfeln. Bohnen säubern, Enden abschneiden (das Fädenziehen erübrigt sich ja mittlerweile durch Wegzüchtung…) und in etwa einen Zentimeter lange Stücke schnippeln. Petersilie hacken.
Schalotten in Oel scharf anbraten, Schinkenwürfel zugeben und ebenfalls bräunen. Sellerie, Möhren und Frühlingszwiebeln zugeben und Hitze etwas reduzieren. Kartoffeln und Bohnen zugeben und mit Wasser und Brühe ablöschen. Etwa 40 Minuten bei kleiner Flamme einkochen lassen. Mit Essig abschmecken, Petersilie, Bohnenkraut, Salz und Pfeffer zugeben. Nochmals fünf Minuten kochen, Bohnenkrautstengel entfernen und wieder probieren. Eventuell noch mit Essig, Salz und Pfeffer nachwürzen.
Dazu: Mettwürstchen oder Wiener, frisches Brot.
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Comfort-Food im besten Sinne. Was ich heute ebenfalls im Sinne persönlichen Wohlbefindens schließen wollte, war – aus aktuellen Anlass (Heise-Link) – mein paypal-Account. Was für ein Drecksladen! Nach einem „Gespräch“ mit Eva, dem automatischen FAQ-Programm von paypal, war ich allerdings immer noch nicht raus aus der Nummer. Und das, obwohl ich auf Evas Frage „Bevor wir Ihr Konto schliessen – können Sie mir sagen warum Sie es schliessen möchten?“ mit einem knappen „Wegen eurer fiesen Gesinnung und des Kuba-Embargos, du Trulla!“ geantwortet hatte. 

Man kann offensichtlich ein paypal-Konto nicht einfach so schließen. Die seltsame Begründung ließ mich vermuten, dass man dort nach der letzten Buchung die Sechs-Wochen-Frist für mögliche Rücklastschriften abwartet, bevor der Kunde sich verabschieden darf. Aber keine Sorge, Eva. I’ll be back. Und morgen geht es erstmal zu Rossmann. Da kann man ja mal bis auf weiteres Stammkunde werden.   

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