Einkochen bis der Arzt kommt

Apfelchutney - im topfOder zumindest bis der Schlaf kommt. Nach der Zubereitung von Apfelchutney aus sechs Kilo Äpfeln sank ich gestern erschöpft in Morpheus‘ Arme. Dabei wollte ich eigentlich nur kurz eine Pause zu „Der Name der Rosi“ einlegen. Keine Chance. Da war der Ofen aus.

Immerhin standen 15 fertig abgefüllte Chutney-Gläser in der Küche. Und da stehen sie auch jetzt noch. Leider hat niemand in unserer Abwesenheit aufgeräumt und gewischt. Darum kümmere ich mich dann gleich irgendwann.

Der Rest des Tages bestand aus Arbeit und den Festlichkeiten zum Betriebsjubiläum einer Kollegin. Nach 40 Jahren ist man eher geneigt zu kondolieren als zu gratulieren. „Wir bitten von Beileidsbezeigungen beim Sektempfang höflichst Abstand zu nehmen.“ Am Ende war es ganz lustig und die Platten mit den Schnittchen (Klick! Klick! Klick!) boten niedliche Fotomotive. Von den Kolleginnen und Chefs mal abgesehen.

Aber zurück zum Chutney. Da lege ich jetzt mal noch das Rezept – heruntergerechnet auf etwas ein Kilo Äpfel – nach.
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Apfelchutney
Zutaten:
1 kg Äpfel, möglichst sauer
150 g rote Zwiebeln
100 g Schalotten
Schale und Saft einer Bio-Zitrone
250 ml weißer Balsamico
1 Knoblauchzehe
150 ml Calvados
350 g Zucker
50 ml Rotisseur-Senf
1 TL gemahlene Nelken
1 TL gemahlener Zimt
1/2 Chilischote
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch ebenfalls würfeln. Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und unter gelegentlichem Umrühren etwa 90 Minuten köcheln lassen.
Heiß in Twist-Off-Gläser füllen und sofort verschließen.
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So. Das war schon mal gestern. Heute folgt. Falls ich nicht nach der Küchensäuberung wieder ins Koma falle…

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