„The weak can never forgive. …

33 - Grünliches 7658… Forgiveness is the attribute of the strong.“ – Mahatma Gandhi

Das dachte ich mir heute auch, als mich ein Murmeltiertag-Moment eiskalt erwischte. Wir erinnern uns an diesen Tag: „Makulma Gunalki“ Beim erneuten Erfassen des gleichen Straftatbestands (es handelt sich übrigens eine Straße in Zagreb, die ‚Mahatma Gandhija‘) – nur dass diesmal statt ‚Makulma Gunalki‘ da ‚Dakotna Ganalhi‘ stand. Und da soll man noch an friedliche Koexistenz glauben. Ja, wie denn?!

Der Rest des Arbeitstages war so lang wie ermüdend. Aber irgendwann war auch er zu Ende. Und um die Tage bis zu Max‘ Rückkehr zu nutzen, hatte ich beschlossen, an jedem Tag bis dahin etwas zu kochen, das er hasst. Das verringert sein Leiden natürlich anschließend extrem. Für heute hatte ich Pfifferlinge eingeplant.

Und nachdem die eigentlich seit zwei Wochen ständig überall herumliegen, wo ich einkaufe, war ich der Meinung, dass ich mich eigentlich nur nach einem leckeren Rezept umsehen müsse. Weit gefehlt! Das Rezept war flott gefunden, aber es gab plötzlich keine Pfifferlinge mehr. Seltsam…

Am Ende erwarb ich in meiner Verzweiflung ein Pfund braune Bio-Champignons, um nicht mit leeren Händen am Herd zu stehen. Geplant war eigentlich ein Frank-Rosin-Rezept aus „essen&trinken“. Ich bin eigentlich kein Rosin-Fan, aber das Video aus 2006 hat mich dann überzeugt. Lustisch! Und ich revidiere alles, was ich jemals Fieses über ihn gedacht habe. Die Spinatknödel waren absolut köstlich und werden sicher in mein Standardrepertoire eingehen. Wirklich sehr, sehr lecker. Hier mein leicht abgewandeltes Rezept:
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Spinatknödel
Zutaten:
2 altbackene Brötchen
150 ml lauwarme Milch
150 g junger Spinat
Salz
2 Schalotten
50 g Butter
Muskat
150 g Ricotta
1 EL gehackte glatte Petersilie
1 EL gehackter Kerbel
100 g Bergkäse
1 Ei
1 Eigelb
Paniermehl nach Gefühl
Zubereitung:
Brötchen fein würfeln und mit lauwarmer Milch übergießen. Spinat putzen, waschen, blanchieren, abschrecken und abtropfen lassen. Anscließend mit den Händern fest ausdrücken und fein hacken. Schalotten sehr fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Spinat zugeben, kurz durchschwenken, mit Salz und Muskat abschmecken. Ricotta ausdrücken, Kräuter fein hacken. Alle Zutaten mit Ei, Eigelb und Paniermehl (Menge nach Bedarf) verkneten. Zugedeckt etwas 30 Minuten durchziehen lassen.
Anschließend zu Knödeln formen und in siedendes Salzwasser geben. Zehn Minuten bei reduzierter Hitze ziehen lassen.
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Die Rote Beete ließ ich weg, aus dem Pfifferlingsragout wurde ein Champignonragout, dem ich zusätzlich – angesichts des etwas ‚harmloseren‘ Eigengeschmacks der Champignons – ein paar Schinkenwürfel gönnte. Damit war das Ganze ein komplettes Abendessen. Wenn man denn Pilze mag. Ich werde bei Gelegenheit eine Wiederholung mit Pfifferlingen anberaumen. Am besten wochenends, wenn Maxulma Ganalhi, der Pilzhasser, nicht darunter leiden muss.

„I think it could be a good idea.“ – Mahatma Gandhi   

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