„Frailty, thy name is Familienfest!“

35 - Nettes 4150Da ist doch heute schon wieder ein Shakespeare-Zitat fällig. Nichts wirft einen derartig aus der Bahn wie die alljährlichen Familiengelage anlässlich der komplett in der zweiten Jahreshälfte stattfindenden Geburtstagsfeiern. Heute war mein Lieblingsneffe dran. Und jetzt verspüre ich da wieder dieses seltsame Völlegefühl…

Völlig unbegreiflich natürlich, woher das jetzt kommt. Vielleicht vom Döppekoche, vielleicht vom Dessertteller, vielleicht aber auch von zwei äußerst sündigen Tortenstücken (von der hier und von dieser um genau zu sein…) im Anschluss an Beides. Sicher werden wir es wohl nie erfahren.

Es war natürlich mal wieder alles viel zu lecker – und nicht mal mein erschreckend lahmer Laufversuch von heute morgen konnte mich von einem Döppekochenachschlag oder einem zweiten Tortenstück abhalten. Schändlich! Wahrhaft schändlich!

Ich glaube, ich lasse den morgigen „Ruhetag“ Ruhetag sein und starte einen neuen Versuch. Die blöde Erkältung kann doch jetzt nicht alles vernichtet haben, was ich vorher mühsam aufgebaut hatte. Ich fürchte allerdings, dass jetzt erstmal wieder zwei harte Wochen auf mich zukommen. Grmpf!

Apropos „Waldlauf“: Ich nahm Hugo mit, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Das Ergebnis: Klick! Kein Abflussrohr ist vor ihm sicher. Und dann dieses würdelose Geheule… Ich hoffe, er erholt sich wieder. Ich weiß sonst nämlich nicht, was ich mit ihm anstellen soll. Einen Arztbesuch außerhalb Kubas lehnt er jedenfalls vehement ab. Und ich weigere mich standhaft, ihm ein Ticket zu kaufen. Schließlich wollen in der kommenden Woche auch noch die Winterreifen finanziert werden. Für Derartiges hat er natürlich mal wieder keinerlei Verständnis. Typisch!

Die herbstlich-winterliche Reihe der Familienfeste reißt übrigens erstmal nicht ab. In zwei Wochen treffen wir uns alle hier, um Max‘ Geburtstag nachzufeiern. Ich arbeite bereits seit der Rückfahrt im Geiste intensiv an Menueideen. Hier übrigens bei der Gelegenheit noch ein Blick aufs gestrige Abendessen: Vorspeisenteller und Schnitzelschwein mit Spinatknödeln.

Schade, dass Max elf Jahre Vorsprung auf seinen Cousin hat. Mit Abstand würde mir die Ausrichtung eines Kindergeburtstags mittlerweile auch wieder Spass machen. Ach, menno. Vorbei… 


4 Kommentare

  1. Vielleicht solltest du auf den Lauf morgen verzichten und stattdessen mit Hugo eine Klappradrunde drehen. Ich glaube, das könnte ihn wieder etwas aufmuntern. 🙂

    1. bin zwar – rein theoretisch – eigentümerin eines klapprads, aber zur zeit leider nicht im besitz desselben. ich bin dann doch gelaufen. ohne hugo. der hat sich in meine handtasche verkrochen 😀

    1. seit heute versucht er sich ständig im lockeren boden der gartenbeete einzugraben und flucht, weil es nicht trocken genug ist. er macht mich noch wahnsinnig… ^^

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