Letzter Mittwoch vor der Autobahn…

Mainz 0229… ääähhh… vor der Fassenacht – meinte ich natürlich. Alles ist bereit für morgen. Heute gab es sogar Konfetti im Büro. Die Putzfrauen werden begeistert sein!

Für die Mittagspause stand dann ein Fitnessprogramm der besonderen Art an. Nachdem zwei Kolleginnen letztehin die Strecke vom Bahnhof zum Brand und zurück in knapp 40 Minuten bewältigt hatten, traten eine Kollegin und ich heute an, sie zu unterbieten.

Wir schafften es tatsächlich innerhalb der 30minütigen Mittagspause bis zum „Bärentreff“, wo wir sogar noch Zeit fanden, etwas einzukaufen, und zurück an den Schreibtisch. Und das in Schuhen mit Absätzen! Unsere Zeit steht. Mal sehen, ob sie noch unterboten werden kann. Ich bezweifle es.

Zählt das übrigens als Alternativsport?! Die zwei WP-Punkte wären jedenfalls mehr als verdient gewesen. Die Kollegin saß hinterher noch mindestens eine Stunde lang mit hochrotem Kopf an ihrem Platz, und ich knickte unterwegs zweimal um, ohne allerdings merklich das Tempo herauszunehmen. Blöd nur, dass uns unser Diätplan den Genuss jeglicher Gummibärchen strikt untersagt. Der Bauherr und Max werden sich über meine Beute wohl trotzdem freuen.

Das Gute an heute: Ich muss nicht kochen. Der Bauherr und ich essen Reste von gestern. Der Broccoliauflauf ollte für zwei Portionen ausreichend sein. Und Max hat seine Frikadellen vergessen, mit zur Arbeit zu nehmen, sodass ich sie heute Abend nur aufwärmen und ihnen irgendeine passable Beilage spendieren muss. Perfekt.

Weniger perfekt als mein heutiger Parkplatz. Ich war ohnehin knapp dran, da ich vor der Abfahrt noch Scheibenwischflüssigkeit auffüllen musste. Warum macht man das übrigens nicht abends vorher, wenn ausreichend Zeit zur Verfügung steht?! Jedenfalls waren meine bevorzugten Anlaufstellen bereits allesamt zugeparkt, sodass ich das Puntili am Ende an der Straße abstellte.

Offensichtlich hatte ich dabei das Schild mit dem „Absoluten Parkverbot“ übersehen. Bei meiner Rückkehr zum Auto dachte ich erst, es sei abgeschleppt und geriet leicht in Panik. Als ich dann feststellte, dass es doch noch da stand, rechnete ich mit einem saftigen Strafzettel. Doch nicht mal der klemmte unter dem Scheibenwischer. Und das, obwohl mein „Parkplatz“ etwa fünf Meter von einer Polizeidienststelle entfernt war! Die Politeusen waren offenbar heute voll auf andere und möglicherweise lukrativere Gegenden konzentriert. Danke dafür!

Morgen geht es dann also los. Die erste Fassenacht mit Büro an der Rosenmontagszugstrecke. Ich werde mal die Kamera mitnehmen. Vielleicht gibt es ja lohnende Motive. Lohnendstes Motiv heute wäre das Gesicht meiner Lieblingskollegin gewesen, als die Formulierung „… da bist auch du nicht vor gefreit!“ erklang. Dabei ist sie bereits verheiratet! Ein Tusch, Herr Kapellmeister! „Eieieieieieieiei“ – „Ohohohohoh!“    

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