Irland meets Frankreich meets Bielefeld

wwgss - tellerDer erste von dreieinhalb freien Tagen – der Fassenacht sei Dank! Äääähhh… Ich meinte natürlich: Der Fassenacht ein dreifach donnerndes „Helau! Helau! Helau!“ Für die Essensauswahl des Wochenendes erklärte ich den Bauherren verantwortlich. Seine Vorgabe war für heute Fisch mit Gemüse und Bier-Senf-Soße. Es wurde eingekauft, und ich bastelte an einer Realisierung seiner Vorgabe.

Dem angeschleppten Wels gönnte ich etwas Schinken, dem Wurzelgemüse eine lange Garzeit in Guinness. Die letzte Bierdose vom Gulasch musste noch weg. Heraus kam am Ende das hier:
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Welsröllchen auf Wurzelgemüse mit Guinness-Senf-Soße
Zutaten:
2 Welsfilets
Zitronensaft
1 EL Dijon-Senf
1 EL Honig-Senf
2 EL Crème fraîche
3 Gewürzgurken
80 g Bresaola (oder auch Pancetta – je nach Geschmack)
2 Zwiebeln
Bratfett
Wurzelgemüse (hier: 2 Stangen Lauch, 4 Stiele Staudensellerie, 4 Möhren, 1/2 Sellerieknolle, 1 Petersilienwurzel)
1/2 Fenchelknolle
800 ml Fischfond
0,5 l Guinness
kalte Butter, Salz, Pfeffer, Honig-Senf, etwas Crème fraîche
Zubereitung:
Welsfilets säubern und vierteln. Dabei einmal in der Länge und anschließend einmal in der Dicke halbieren. Bei größeren Filets kann man auch die Viertel nochmals halbieren. Ausbreiten und mit etwas Zitronensaft leicht säuern.
Senf und Crème fraîche vermischen und auf die Fischstücke streichen. Gurken sehr fein würfeln und darauf verteilen. Schinken (jeweils halbe Scheiben) auflegen und Fischstücke einrollen. Mit Zahnstochern oder Rouladenringen fixieren.
Zwiebeln, Fenchel, Sellerie und Wurzelgemüse fein würfeln. Zwiebeln goldgelb anbraten, restliches Gemüse zugeben und kurz mitrösten. Mit dem Guinness ablöschen. 600 ml Fischfond zugeben und etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Gemüse abseihen und beiseite stellen, restliche Flüssigkeit mit Senf, Salz und Pfeffer würzen und auf ca. ein Drittel einreduzieren lassen.
Welsröllchen salzen, pfeffern und in eine Auflaufform oder Fettpfanne geben. 200 ml Fischfond mit übrig gebliebener Senf-Mischung, Gurkenwürfelchen und eventuell klein gewürfelten Schinkenresten angießen und für etwa 30 Minuten bei 160°C Umluft garen lassen.
Soße schließlich nochmals abschmecken und mit etwas kalter Butter binden, eventuell noch einen Löffel Crème fraîche unterrühren. Gemüse wieder zugeben und kurz mit erhitzen. Fischröllchen auf dem Gemüse anrichten. Fertisch!
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Und wo wir gerade schon mal so schön am Tisch sitzen bzw. in der Küche stehen, gibt es gleich auch noch das Rezept für des Bauherren Lieblingsdessert – eine Mokka-Mascarpone-Crème, die ich über die vergangenen Monate immer wieder variiert, improvisiert und modifiziert habe. Nicht zu vergessen: Ich habe sie deutlich vereinfacht. Jetzt ist das Ganze in kürzester Zeit hergestellt, schmeckt köstlich und muss nach dem Portionieren nur noch für eine Weile in den Kühlschrank. Perfekt vorzubereiten, wenn Gäste erwartet werden, und immer wieder ein netter Abschluss eines leckeren Essens.
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Mokka-Mascarpone-Dessert im Glasmokka-mascarpone-dessert - glas
Zutaten (für 12 Weck-Gläschen):
100 g Löffelbiskuits
250 ml starker Kaffee
150 ml Mokkalikör
250 g Mascarpone
250 g Quark (Magerstufe)
150 g Frischkäse
75 g Puderzucker
bitterer Kakao für die Garnitur
Zubereitung:
Kaffee zubereiten und abkühlen lassen. 100 ml Mokkalikör zugeben, 50 ml beiseite stellen. Löffelbiskuits zerbröseln und Brösel gleichmäßig auf zwölf Gläschen verteilen. Mit jeweils zwei Esslöffeln der Mokka-Likör-Mischung tränken.
Sahne steif schlagen. In einer zweiten Rührschüssel Mascarpone, Quark, Frischkäse und Puderzucker verschlagen. Sahne unterheben. Etwa ein Viertel der Masse in einem Spritzbeutel beiseite legen. Restliche Kaffeemischung und restlichen Mokkalikör unter den Großteil der Mascarpone-Mischung rühren. Ebenfalls in einen Spritzbeutel füllen.
Mokkamasse in die Gläschen spitzen. Zuletzt die helle Masse darauf spritzen und mit Kakao bestäuben.    
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Und das war es auch schon für heute. Langt ja auch irgendwie. Zumindest, wenn die Inhalte des heutigen Blogposts sich gerade im Inneren der Autorin befinden. Zudem wartet ja auch bereits nach dem irischen Guinness und dem französischen Dijon-Senf die Wilsbergsche „Bielefeld-Verschwörung“ auf mich. Überflüssig zu erwähnen, dass ich dort einmal auf einer hervorragenden „Grand-Prix“-Party war. Oder habe ich mir das vielleicht doch nur eingebildet?  

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