Es fährt ein Zug nach nirgendwo…

49---An-Zug-lich 8546Heute morgen wählte ich versuchsweise den langen Weg zum Bus. Matschfrei, aber nervig. Ich bin unschlüssig. So lange es nicht regnet, werde ich nochmal dem Feldweg eine Chance geben. Auf dem Heimweg eben habe ich mir die günstigste Route eingeprägt. Das sollte morgen machbar sein.

Bevor es ganz untergeht: Hier noch ein paar Fotos vom Wochenende – die U-Bahn-Station ‚Bockenheimer Warte‘ in Frankfurt (klick-er-di-klack) und ein wenig ‚Palmengarten‘ in bunt (klickklickklick) und in grün (klackklackklack). Das nur noch flott als Nachlese.

Der dienstägliche Heimweg beinhaltet eine 45minütige Wartezeit in Mainz, bevor die Regionalbahn nach Wiesbaden startet. Klar könnte ich auch einen Bus nehmen, aber das verlängert die Fahrtzeit unnötig.

Dann lieber mit der Kamera am Bahnhof herumlaufen und tolle Aktionen der ‚Grünen‘ zur Mainzer OB-Wahl fotografieren. „Günter Beck fährt Elektrisch“ heißt die Nummer. Scheint eine Nachfolgeaktion der für die etwas jüngeren Wahlberechtigten gedachten „Check the Beck“- und „Beck at Work“-Aktionen zu sein. Da fasst der Mainzer sein Glück nicht. ‚Einfach emol für lau mit der Elektrisch‘ fahren. Und ‚wischtische Leit‘ dabei. Und ‚am End‘ gibt es vielleicht ‚unnerweschs‘ sogar ‚Weck, Worscht un‘ Woi‘! Ab dafür! Die zur Zeit die Stadt überschwemmenden Plakate hier im Überblick: Beck-Klick!

Da bleint der SPD-Kandidat „ME“ Michael Ebling etwas farblos. Obwohl… Wenn man den AZ-Artikel („Mit Mombacher Klebekraft“) zum Mombacher Kandidaten liest, wird es schon hart. Irgendwie. „Richtige Bewerbungscastings gab’s in der Wohngemeinschaft. An der Brunnenstube, das ‚pralle Leben ging durch die Küche‘ – und manchmal auch ganz woanders hin. Einmal habe man den fußverletzten Freund einer Mitbewohnerin mit Schnaps abgefüllt, erinnert sich Ebling. Der habe sich mit seiner Krücke in der Toilette verkeilt. Solche Späße kann man sich als Bildungsstaatssekretär natürlich nicht mehr erlauben.“ Ähemm… Ja…

Waren wir nicht alle mal irgendwie cool? Schon, oder?! Wobei mir immer noch nicht ganz klar ist, was „…und manchmal auch ganz woanders hin“ denn nun eigentlich bedeuten mag. Um genau zu sein: Ich will es auch gar nicht wissen. Jedenfalls nicht so genau.

Kommentar verfassen