„Am Wochenende blieb die Küche kalt, …

35b - Netteres 2043… und das ganz ohne ‚Wienerwald‘!“ Gestern waren wir nämlich gleich nochmal eingeladen. Wie praktisch. Zum Essen waren wir „auswärts“. Und unsere Gastgeberin – gleichzeitig das Geburtstagskind – hatte am Backofen wieder mal ganze Arbeit geleistet.

Abgesehen von der fast schon obligatorischen Wiener Sandtorte, die Max – und nicht nur er – heiß und innig liebt, und einer Windbeuteltorte (wieso habe ich eigentlich nicht irgendwo ein Foto davon auftreiben können?) und einer Käsesahne-Torte gab es etwas Neues: eine Cognactorte. Volltreffer!

Nicht zu süß, kann bereits stressfrei bis zu drei Wochen vor dem Anschnitt hergestellt werden -, saftig und köstlich und herrlich simpel. DAS Rezept kann ich mir wirklich nicht verkneifen.

Definitiv nachbackenswert. Erstaunlich, dass dieses Rezept fast zwanzig Jahre unbeachtet in Mutters Sammlung lag. Hier ist es:
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Cognactorte
Zutaten (für eine 26er Springform):
250 g Margarine
250 g Zucker
6 Eigelb
250g geriebene (geht sicher auch mit geschmolzener) Blockschokolade
50 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl
2 TL Backpulver
6 Eiweiß
Aprikosenkonfitüre
1/4 l Cognac
dunkle Kuchenglasur
Zubereitung:
Margarine, Zucker und Eigelbe schaumig rühren, Schokolade und Mandeln zugeben und unterrühren. Nach und nach mit Backpulver gemischtes Mehl einarbeiten.
Eiweiße zu Schnee schlagen und unterheben. Teig in eine gefettete Springform geben und bei etwa 175°C Umluft ungefähr eine Stunde abbacken.
Kuchen abkühlen lassen und mit einem Schaschlikspieß über die gesamte Fläche etliche ca. 3/4 tiefe Löcher hineinstechen. Cognac gleichmäßig auf die Oberfläche träufeln.
Oberseite des Kuchen aprikotieren, Springform lösen und Kuchen komplett mit dunklem Schokoguß überziehen. Für zwei bis drei Wochen möglichst luftdicht in Alufolie eingeschlagen im Kühlschrank lagern. Temperatur sollte keinesfalls unter den Gefrierpunkt sinken.
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So. Damit sollte das Rezept sicher sein. Zumindest ich werde es immer wieder finden, wenn es gebraucht wird. Sehr praktisch, so ein Blog.

Bevor ich es vergesse: Familienintern wird man es fast nicht geglaubt haben, aber es gab am Ende sogar ein Käsebrett! Und für den Käseverächter am Tisch sogar Wildschweinsalami (übrigens in ausgezeichneter Qualität!).

Und der Verdauungsspaziergang durch die Klostergärtnerei der Abtei Maria Laach sorgte dafür, dass ich endlich meinen Blutampfer habe. Und einen neuen Thymian als Ersatz für den alten, der in den letzten Wochen ziemlich vertrocknet war. Und Erdbeerminze. Ein toller Sonntag!   

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