An apple a day…

Tarta de Manzana - servierfertig… keeps the doctor away.

Da sollte mir mit sieben Äpfeln doch praktisch eine Lazaruserfahrung bevorstehen. Die schmurgelten nämlich heute im Backofen. Ich wollte mir zur Feier des Sonntags ein Stückchen Kuchen gönnen. Jawoll! Bin ich doch immer noch todkrank, huste, röchele, schneuze und niese ununterbrochen vor mich hin. Jedenfalls in der Zeit, in der ich nicht wie wahnsinnig schwitze und / oder mir Nasenspray auf die zugeschwollenen Nasenschleimhäute sprühe.

Da sei mir ein Stückchen Apfelkuchen wohl gegönnt. Schon allein aus therapeutischen Gründen. Und nachdem ich am vergangenen Wochenende bereits die französische ‚Tarte Tatin‘ ausgiebig gewürdigt habe, ist heute eine spanische ‚Tarta de Manzana‘ dran. Achtung! Hundehämoglobin ist keine Zutat – auch wenn der Radsportfan wahrscheinlich als erstes diese Assoziation hatte.
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Tarta de Manzana
Spanischer Apfelkuchen
Zutaten (für eine 28cm-Springform):
200 g Butter
100 g Zucker
300 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
Butter zum Fetten der Form
1 kg säuerliche Äpfel
Saft einer Zitrone
1 kleines Glas Aprikosenmarmelade
Zubereitung:
Aus Butter, Zucker, Mehl, Ei und Salz einen Mürbeteig kneten, zu einer Kugel rollen und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Derweil die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Scheibchen schneiden. Zwischendurch immer mit etwas Zitronensaft beträufeln, um zu verhindern, dass sie braun und unansehnlich werden.
Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und in die gefettete Form – ich nahm übrigens eine 32er Käsekuchenform – drücken und den Rand etwas hochziehen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen.
Apfelscheibchen ordentlich immer reihum auf dem Teig auslegen. Eventuell übrigen Zitronensaft darüber sprenken. Marmelade – hier: ein Gläschen Physalismarmelade aus der Bauherrinnenmutter-Produktion, das diese Woche per Post eintraf – gleichmäßig darüber streichen.
Für etwa 40 Minuten bei 190°C Umluft abbacken.
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Sehr lecker noch warm – und in der Bauherrenvariante gerne auch mit einem Kleks Vanillesahne. Die Physalismarmelade ergänzte den Geschmack der Äpfel ganz hervorragend. Statt Aprikose könnte ich mir auch Orange vorstellen. Das Säuerliche gibt nochmal einen Extrakick. Mjam. Wer da bei Erkältungsbeschwerden nicht schnell gesund wird, dem ist wahrscheinlich nicht mehr zu helfen. Bei diesem Kuchen geht selbst bei Nieselregen die Sonne auf. 

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