„… erst eins, dann zwei…“

vanillekipferl - blechSchon der zweite Advent heute! Huch! Und eben habe ich festgestellt, dass zwischen meinem Urlaubsende und Weihnachten nur noch vier Arbeitstage liegen. Ich komme etwas ins Schwitzen. Im Licht der zweiten Kerze habe ich heute die dritte und vierte Dose Plätzchen produziert. Vanillekipferl für den Chef, Heidesand für mich.

Für die Vanillekipferl griff ich auf das von Jahr zu Jahr  heftiger vollgekleckerte Rezept aus dem Dr. Oetker Backbuch „Die besten Plätzchen“ (Link) zurück. Die wurden dann auch wie immer hervorragend.

Der Bauherr war zufrieden – ich konnte mich dem Heidesand zuwenden. Diesmal orientierte ich mich am bewährten Rezept meiner Lieblingsschwester. Das hatte ich mir gestern nämlich noch erbettelt. Ihr Heidesand war schließlich immer der Beste. Das Mischungsverhältnis der Zutaten ist absolut perfekt. Hier das Rezept:
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heidesand 1Heidesand
Zutaten:
250 g Butter
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillzucker
375 g Mehl
1 TL Backpulver
Zubereitung:
Die Butter auslassen, bräunen und schließlich abkühlen lassen. Mit Zucker und Vanillzucker schuamig rühren. Mehl und Backpulver zugeben und ordentlich durchkneten.
Aus dem Teig Rollen formen (je nach gewünschtem Durchmesser der Plätzchen – ich tendiere mehr zu „sehr klein“), in Frischhaltefolie einschlagen und durchkühlen lassen.
Rollen in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden, auf einem mit Backpapier belegten Blech auslegen und bei 160-180°C etwa 15 bis 20 Minuten abbacken.
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Heute ist es – wie bereits gestern – hier im Blog etwas bunter als normalerweise. Schließlich gehört zu einem Rezept auch irgendwie ein Foto. Es handelt sich um kein Versehen, und bald wird es sicher auch wieder aussehen wie sonst. Wir wollen ja nicht die Ladezeiten ins Unendliche dehnen…

Draußen tummeln sich derweil die Meisen zur Zeit bereits in aller Frühe an Ihren Meisenknödeln, Erdnussstangen u.ä. Heute saß gar eine Amsel im Futterhäuschen. Nachdem bei uns die Amseln ja bereits im Frühjahr komplett von diesem seltsamen Usutu-Virus dahingerafft worden waren, tauchten vor ein paar Wochen die ersten Exemplare wieder auf. Seltsamerweise sind sie deutlich weniger scheu als ihre Vorgänger-Generation. Und sie halten sich auch nicht ausschließlich am Boden auf. Sie verhalten sich einfach ein ganz klein wenig anders. Hauptsache, sie sind wieder da. Ich hab‘ sie vermisst.

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