Vitamine & Kalorien

weihnachtlicher clementinen-likörNachdem ich meinen ersten Urlaubstag in vollen Zügen genossen (sehr durchsichtige Ausrede fürs Nicht-Bloggen…) habe, musste ich heute morgen feststellen, dass ich offensichtlich plätzchenmäßig etwas hinterher hinke. Die Bleistifterin liegt deutlich vorne. Verdammt!

Deshalb also hier erstmal ein Blogpost zur Aufarbeitung des gestrigen Tags, bevor ich mich wieder an die Küchenmaschine stelle.

Zuerst produzierte ich gestern das Orangefarbene auf dem Foto links. Die Etiketten sind mal nach hinten gedreht, da ich das ein oder andere Fläschchen davon zu verschenken gedenke.

Getestet wurde es natürlich auch. Nach dem Auspressen zahlloser Zitrusfrüchte, konnte ich mit der rechten Hand allerdings kaum noch das Glas halten. Köstlich, wenn man es mit einem trockenen Sekt aufgießt. Das fand sogar der Frauen-Brause-feindliche Bauherr.

Anschließend trödelte ich eine Weile herum und studierte zahllose Chocolate-Cookies-Rezepte im Netz, in Backbüchern und in den diversen Zeitschriften, die hier herumliegen. Am Ende bastelte ich mir meine eigene Anleitung. Die Dinger sind absolut köstlich – aaaber: Don’t think about those ugly little calorie bastards!
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triple-chocolate-cookiesDouble Chocolate Cookies
Zutaten (für drei Bleche):
100 g Butter
300 g Bitterschokolade (70% Kakaoanteil)
2 Eier
1 EL Kakao
1 TL Instant-Espresso
Mark einer Vanilleschote
100 g Zucker
100 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 Prise Salz
150 g kleine Schokoladentropfen (Zartbitter)
Zubereitung:
Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen. Derweil Eier, Kakao, Espresso, Vanillemark und Zucker schaumig aufschlagen. Schließlich die etwas abgekühlte Schoko-Butter-Mischung unterrühren.
Nach und nach Mehl, Backpulver und Salz einrühren und zuletzt die Schokostückchen untermischen. In diesem Augenblick ist der Teig noch recht flüssig. Keine Panik! Ab damit in die Kühlung (bzw. während eines Schneesturms in einer abgedeckten Schüssel auf die Terrasse).
43 - Rätselhaftes 3072Anschließend sollte das ganze Späßchen ziemlich fest sein. Ich schnitzte mit einem Brotmesser daran herum. Mit warmen Händen lassen sich dann allerdings hervorragend Kugeln formen. Da der Teig etwas zerläuft (man führe sich beispielsweise diese überdimensionierten Cookies aus diversen Franchise-Futterstellen vor Augen!), sollte reichlich Platz zwischen den einzelnen Kugeln gelassen werden.
Ich habe ziemlich kleine Kügelchen gerollt, damit man außer einem einzigen dieser Cookies vielleicht auch noch ein anderes Plätzchen probieren kann, ohne auf der Stelle zu platzen. Es passten etwa 20 Stück auf ein handelsübliches Backblech.
Anschließend alles ab in den Ofen, und bei 150°C Umluft etwa 20 Minuten abbacken. Dann aus dem Ofen nehmen und auf den Blechen auskühlen lassen. Vorsichtig probieren und eventuell gleich eingedost vor sich selbst in Sicherheit bringen!
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Der gestrige Tag brachte mich also nur eine Dose Cookies voran. Wollen wir mal sehen, ob da heute mehr geht… 

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