„If me knew you were coming…

vogelhupf - angerichtet… Me’d have baked a cake
Baked a cake
Baked a cake
If me knew you were coming
Me’d have baked a cake
How’d ya do, how’d ya do, how’d ya do? …!“

Allerdings sicher nicht gestern, sondern erst heute. Gestern war ich komplett ausgeschaltet. Selbst das Abendessen wurde abgesagt. Der Bauherr musste sich mit belegten Brötchen begnügen. Ich war sowas von tot…

Heute habe ich dann tatsächlich geschafft, gemäß dieser Anleitung einen Vogelhupf zu „backen“. Schwierig war daran, ihn aus der Form zu bekommen. Im lauwarmen Restspülwasser gelang mir das zumindest nicht. Als ich ärgerlich wurde, landete das Ding in einem kochenden Wasserbad. Und – schwupp! – raus war es.

Gut… Dabei lief das Fett etwas in die unteren Bereiche, aber am Ende ließ sich das verkraften. Ich glaube nicht, dass die Vögel damit ein Problem haben werden. Falls sie jemals auftauchen, um das Ding zu vernaschen. Undankbares, gefiedertes Pack! Statt in Scharen vor laufender Kamera bzw. angelegtem Teleobjektiv darüber herzufallen, ignorierten sie meine herrlichen Kuchen erstmal. Deshalb gibt es auch wieder nur ein Foto mit meinem etwas fülligen Rotkehlchen-Model.

„… If you dropped me a letter,
Me would hire a band
Hire a band
Hire a band
If you dropped me a letter
Me’d have hired a band
And spread the welcome mat for you…“

Vielleicht morgen… Hoffe ich mal… Ansonsten war in meinem ausgelaugten Körper nicht viel mehr als noch ein Abendessen drin. Mit letzter Kraft stopfte ich getrocknete Tomaten, Spinatpesto und Frischkäse in Taschen, die ich in zwei Hähnchenbrüste geschnitten hatte. Dazu gab es Spaghetti mit – Überraschung! – Spinatpesto und Frischkäse.

Zu mehr reichte es einfach nicht. Immerhin habe ich die Glühweintasse gewechselt. Frankenstein musste Jack Nicholson weichen. Nie werde ich vergessen, wie ich in meinen ersten Tagen als Platzanweiserin in diesen Film hineinstolperte und fast meinen Eiskorb vor vollbesetztem Haus ausgeleert hätte. Ich hab’s überlebt. War übrigens einer meiner immerwährenden Lieblingsjobs: Platzanweiserin im Kino. Hach…!

Vorbei. Egal… Wenn ich es morgen schaffe, bis zum Jahreswechsel wach zu bleiben – was mir üblicherweise nicht mal in gesundem Zustand gelingt… -, gibt es vielleicht wieder etwas zu essen. Und wenn Martin Schmitt die Qualifikation in Garmisch auch noch überleben sollte (Ich gestehe es hiermit feierlich: Ich bin Martin-Schmitt-Fan…), gibt es sogar etwas zu trinken.

„… Now me don’t know where
You came from (over there!)
And me don’t know where
You’ve been (I’ve been counting)
But it really doesn’t matter
Grab a chair and fill your platter
And dig, dig, dig right in…“ 

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