„Sleigh bells ring are you listening …

060 20130312… In the lane snow is glistening
A beautiful sight oh we’re happy tonight
Walking in a winter wonderland…“ – Dean Martin

Mann, Mann, Mann. Es ist Mitte März – und draußen sieht es so aus, wie man es sich an Weihnachten gewünscht hätte. Stattdessen kann man jetzt die Ostereier im Schnee verstecken. Danke, Merkel! Ich weiß schon, wem ich das zu verdanken habe…

„… Later on we’ll conspire as we dream by the fire
To face unafraid of the plans that we made
Walking in a winter wonderland…“

Immerhin bin ich trotz widrigster Straßenverhältnisse noch nach Hause gekommen. Ob mir das morgen auch wieder gelingen wird? Keine Ahnung. Es schneit und schneit und schneit pausenlos weiter. Und nein – ich höre die Schlittenglöckchen nicht. Grrrr!

Und während draußen alles weiß, weißer, am weißesten wird, ist auch schon wieder Zeit fürs Abendessen. Nach langer Zeit habe ich eben mal ein leckeres Stück Bio-Lachs besorgt, das auch schon brav in der Marinade aus Limettensaft, Chiliflocken, Dill, Salz und Pfeffer liegt. Dazu gibt es die zweite Hälfte des gestern zubereiteten Kartoffelgratins mit Meerrettich und Kräutern. Den habe ich wie folgt zubereitet:
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059 20130311Kartoffelgratin mit Meerrettich und frischen Kräutern
Zutaten (für vier Portionen):
750 g kleine Kartoffeln
100 g Meerrettich (aus dem Glas)
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer
je 2 Zweige Rosmarin, Thymian und Majoran
Zubereitung:
Kartoffeln – ich hatte noch ein paar von Ritas wirklich superleckeren Kartoffeln aus der handverlesenen Ernte ihrer Eltern – waschen, mit Schale kochen, abschrecken und pellen. In dickere Scheiben geschnitten in eine Auflaufform geben.
Salzen, pfeffern, und die gehackten Kräuter darüber geben. Meerrettich und Sahne verrühren und angießen. Bei 170°C Umluft etwa 30 Minuten garen.
Schnell, unkompliziert und wirklich lecker. Lebt – und stirbt – natürlich mit dem Geschmack der Kartoffeln.
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Gleich wird dann nur noch kurz der Lachs angebraten. Ein hoffentlich etwas stimmungsaufhellendes Essen bei so dramatischen Witterungsbedingungen. Und für morgen bin ich über meinen eigenen Schatten gesprungen. Da werde ich nämlich etwas kochen, das ich selbst nicht esse. Und noch nie probiert habe. Und ich glaube auch nicht, dass ich es morgen probieren werde. Aber vielleicht überrasche ich mich da ja schon wieder selbst. Mal sehen…  
„… Oh when it snows ain’t it filling
Though your nose gets a chilling
We’ll frolic and play the Eskimo way
Walking in a winter wonderland.“

Bis dahin habe ich nur noch eine einzige, winzige Botschaft für Dean Martin: „Schnauze!“

4 Kommentare

  1. Der Abbildung nach zu urteilen, kann ich Mainz also auch zukünftig getrost umfahren. 😀

    Ich bin mir sicher, die Fotos von deinen selbstgekochten Kutteln werden viel leckerer aussehen. 🙂

    1. nur weil ich gestern muscheln probiert habe, bin ich jetzt sicher nicht derart mutig, dass ich mich morgen an kutteln mache. vergiss es! 😀

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