Nicht das fotogenste Abendessen, …

136 20130527… aber ein wirklich sehr leckeres. Und dann gleich auch noch aus der Spargelabteilung. Und von Vincent Klink. Wer hätte da dauerhaft widerstehen können als der „Kochkunst“-Newsletter in den virtuellen Briefkasten flatterte? Eben. Ich nicht.

Gut… Mit dem Foto hätte ich mir mehr Mühe geben können, aber da siegte die Gier. Ab auf den Teller mit dem Kram, bißchen Schnittlauch drüber – und schnell geknipst. Das roch so gut.

Dazu gab es winzige neue Kartoffeln, die mich beim Einkaufen angelacht hatten. In der Schale vorgekocht, gesalzen, gepfeffert und in einer Mischung aus Gemüsebrühe und Sahne im Ofen zu Ende gegart. Zum Schluss etwas geriebenen Gouda und Parmesan drüber. Fertisch!

Kommen wir aber zum Spargel. Hier das Klink-Rezept:
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Spargel-Omelette
Zutaten (für zwei Personen):
400 g grüner Spargel
1 Bund Schnittlauch
4 Eier
50 ml Milch
etwas Salz, Pfeffer, Muskat
1 Schalotte
2 EL Butter
Zubereitung:
Den grünen Spargel am unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Die Spargelstangen der Länge nach halbieren. Schnittlauch abspülen, trocken schütteln und fein schneiden.
Die Eier mit der Milch verquirlen, die Hälfte des Schnittlauchs untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Die Schalotte schälen, fein schneiden und in einer Pfanne mit 2 EL Butter anschwitzen. Grünen Spargel zugeben und bei milder Hitze ca. 5 Minuten rundum anbraten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Die Eimasse über den Spargel gießen, einen Deckel auf die Pfanne geben und bei geringer Hitze das Omelett ca.10 Minuten stocken lassen.
Das Omelett halbieren und auf Tellern anrichten.
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Wirklich sehr empfehlenswert. Ich habe mich genau ans Rezept gehalten – bis auf die Schalotte, die ich durch zwei Frühlingszwiebeln ersetzt habe. Und den Spargel habe ich in Stücke geschnitten, weil die Stangen zu lang für meine Pfanne waren. Das war aber mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass es das in der Spargelzeit hier gab.

Jetzt liegt noch ein Ausdruck des „Kräuter-Lachs-Steaks mit Spargelmousse und mariniertem Spargel“ hier. Das klingt so gut, dass es sicher nicht mehr als ein paar Tage dauern wird, bis es zubereitet auf den Tellern landet. Die Spargelmousse reizt mich dabei besonders. Mal sehen.

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