Holla! Ähhh… Holler!

152 20130612Nach mehreren erfolglosen Versuchen, ergatterte ich heute nach Feierabend endlich die ersten reifen Holunderblüten des Jahres. Wurde auch langsam Zeit! In Mainz sieht das schon seit ein paar Tagen deutlich besser aus.

Glücklicherweise fiel der Holunderstrauch in unmittelbarer Nähe des Hauses nicht den seit geraumer Zeit andauernden Bauarbeiten im benachbarten, brandneuen Baugebiet zum Opfer. Am Wochenende werde ich mich dann mal Richtung Wald zu meiner Hauptsammelstelle bewegen.

Mit der heutigen Beute konnte ich immerhin mein Standradrezept in einfacher Menge ansetzen. Das habe ich zwar irgendwann schon mal gepostet, aber hier ist es jetzt in der endgültigen Version:

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Holunderblütensirup
holunderblütensirup - ansatz 2013Zutaten:
ca. 50 Holunderblüten
2 Liter Wasser
2 kg Zucker
50 g Zitronensäure
2 Bio-Zitronen
1 Bio-Orange
Zubereitung:
Holunderblüten ausschütteln und vorsichtig in stehendem Wasser ausspülen. Wasser, Zucker und Zitronensäure unter gelegentlichem Rühren aufkochen. Derweil Zitronen und Orange unter heißem Wasser abbürsten und in Scheiben schneiden.
Blütenstände und Zitrusfrüchte in ein sauberes Gefäß geben und mit dem Läuterzucker übergießen. Abkühlen lassen. Gefäß verschließen und drei Tage bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.
Sud durch ein feines Sieb oder Tuch gießen, nochmals kurz aufkochen und dann sofort in sterilisierte Flaschen füllen und diese gut verschließen. Haltbarkeitsdauer: ungeöffnet nach jetziger Erfahrung mindestens zwei Jahre.
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Wenn mein erster Ansatz durchgezogen und „abgeflascht“ ist, schicke ich – auch in Max‘ Auftrag – mit der bisherigen Sirupauswahl erstmal ein Päckchen auf die Reise nach England. Sollte dann wohl nächste Woche in die Post gehen. 

36b - Mehr Garten 3585Im Garten habe ich in den letzten Tagen die wuchernde Minze ordentlich dezimiert. Einige Kolleginnen baten um Ableger. Im Minz-Fall bedeutet „Ich will Ableger“ das Ausgraben und Eintopfen eines jeweilis ordentlichen Büschels. Was weg ist, wächst immerhin nicht mehr ins Erdbeerbeet.

Vor der Terrasse steht derweil das ein oder andere Geranium des Bauherren in voller Blütenpracht. Überhaupt werden die Beete momentan fast komplett von Lila und Rosa dominiert. Es macht richtig Spaß, auf der Bank zu sitzen und einfach nur in den Garten zu schauen.

Oder auf der Bank zu sitzen, ein Buch zu lesen, und gelegentlich in den Garten zu schauen. Für die ganze „Buntheit“ hat sich der Hausbau schon irgendwie gelohnt. Ich finde es toll.   

8 Kommentare

    1. das ist so… so… so unglaublich… man kann es kaum in worte fassen, was man dabei empfindet. ich glaube fast, ich gönne der schwachsinnigen trulla ein eigenes blogpost 😀

    1. ehrlich gesagt, ist die voll an mir vorbeigegangen. das ganze affige technogedöns war nie mein fall, staubsauger habe ich zum staubsaugen benutzt – und diese frau hat mich auch nie wirklich
      interessiert. dass sie allerdings so doof ist, hat mich dann doch schockiert 😀

    1. diesen link bekam ich gestern fast zeitgleich zu deinem kommentar vom bauherrn geschickt 😀

      und die parallelen zu wagner hatten wir auch bereits ausdiskutiert. „post von marusha“ würde ich abonnieren. selten habe ich mich in letzter zeit über ein interview derart amüsiert ^^

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