Die „Unold“ sticht in See

46 - Doofes & Fieses 3763Unmittelbar nach der Taufe („Ich taufe dich auf den Namen ‚Des Maschinsche'“) lief die neue Eismaschine mit Kompressor vom Stapel. Das erste Eis sollte ein Sahneeis werden, da der Bauherr die Sorbets etwas satt hatte. Könnte mir nie passieren.

Ich entschied mich für David Lebovitz‘ „Chocolate Ice Cream“ aus dem bereits erwähnten „Th Perfect Scoop“. Das musste es sein, nachdem der Einleitungstext mit „My search for the ultimate chocolate ice cream ended the day I opened my ice cream maker and took a taste of this version…“ begann. Wer hätte da widerstehen können?

Entsprechend – nennen wir es mal um Gewissenskonflikte zu vermeiden: gehaltvoll – liest sich dann auch das Rezept. Als das fertige Eis am Ende aus der Maschine kam, war ich nach dem ersten Löffel allerdings auch überzeugt, das beste Schokoladeneis meines Lebens in meinem Schüsselchen zu haben.

Direkt aus der Maschine ist es natürlich auch so herrlich cremig. Waaaah! Ich habe das Rezept mal grob übersetzt. Es wird mit Sicherheit immer wieder mal einen „Haben will!!! Sofort!!!“-Reflex auslösen.
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Schokoladeneis
168 20130628Zutaten:
500 ml Sahne
20 g Kakao
140 g dunkle Schokolade
250 ml Vollmilch
150 g Zucker
1 Prise Salz
5 Eigelb von Eiern ab Größe L
Vanille einer halben Schote
Zubereitung:
250 ml Sahne mit dem Kakao in einem Topf unter Rühren erwärmen. Kurz wallend aufkochen lassen, Hitze reduzieren und etwa 30 Sekunden leicht köcheln lassen. Weiterrühren. Vom Herd nehmen und die gehackte Schokolade zugeben. Rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Restliche Sahne zugeben und ebenfalls unterrühren. Alles aus dem Topf mit einem Teigschaber ordentlich auskratzen, in eine große Schüssel geben und ein Sieb darauf legen.
Im Topf Milch, Zucker und Salz erwärmen. Eier trennen, Eigelbe kurz kräftig aufschlagen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, die warme (aber wirklich nur warme und nicht heiße) Milch unter Rühren nach und nach unter die Eigelbe heben. Alles – unter Beigabe des Vanillemarks – zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam erwärmen. Dabei ununterbrochen mit einem Holzspatel rühren und auch immer wieder über den Topfboden schaben, bis die Masse eindickt. Nicht aufkochen lassen – es sei denn man hat gerade wahnsinnig Lust auf Rührei.
Vom Herd nehmen und durch das Sieb zur Schokomasse gießen. Mit dem Schneebesen kräftig unterrühren, bis eine homogene, geschmeidige Masse entsteht. In einem kalten Wasserbad abschlagen und anschließend im Kühlschrank weiter abkühlen lassen.
Schließlich in die Eismaschine geben und bis zur gewünschten Konsistenz rühren lassen.
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Das ständige, ausdauernde Rühren lässt sich leider nicht vermeiden, aber man wird ja am Ende reich belohnt. Mal gespannt, wie der Rest (Ja. Es gibt einen Rest!) schmeckt, wenn er richtig durchgefroren ist. Hechel.

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