Die volle Schokodröhnung

336 20131212In meiner Plätzchenbackwoche ist heute Thementag. Thema: Schokolade. Den Anfang machte morgens ein Rezept aus den Achtzigern. Zumindest tauchte es damals im Haushalt meiner Mutter auf. Und alle liebten es.

Als Max klein war, gehörte es immer noch zum Standardprogramm der Weihnachtsbäckerei. In den letzten Jahren hingegen wurde es stark vernächlässigt. Zumindest von mir. Das versuchte ich heute wieder in Ordnung zu bringen. Arme Schokonüsse – unschuldig verschmäht.

Dazu muss gesagt werden, dass die Dinger nicht immer gelingen. Selbst mit dem perfekt identischen Teig, der gleichen Abkühlzeit und im üblichen Ofen passiert es ab und an – sagen wir mal jedes zehnte Mal -, dass sie aussehen wie Kuhfladen. Sie schmecken natürlich trotzdem, aber sie sehen halt blöd aus.

Ich hatte Glück. Meine wurde heute nahezu perfekt. Halbwegs rund und nur soviel geplatzt, dass es noch attraktiv wirkt. Die Herstellung ist wirklich lachhaft einfach – vier Zutaten genügen – und die Dinger haben wirklich eine Chance verdient.
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Schokonüsse
schokonüsse - blechZutaten:
100 g Butter
150 g Puderzucker
125 g gemahlene Schokolade, 70 % Kakaoanteil
125 g gemahlene Mandeln
Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren. Schokolade und Mandeln mischen und nach und nach unterrühren.
Kleine – und damit ist wirklich sehr klein gemeint – Kugeln formen, auf Bleche (ergibt gut zwei Stück) setzen und kühl stellen.
Wenn der Teig richtig durchgekühlt ist, Bleche bei 175°C Umluft in den Ofen geben und etwa 15 Minuten abbacken. Auf dem Blech erkalten lassen.
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Weiter ging es mit einem bereits im vergangenen Jahr erprobten Rezept: „Schokoecken“. Die waren sehr lecker, und die wird es wieder geben. Der Kandidat kommt eine Runde weiter!

Und die waren irgendwie noch leckerer als beim ersten Versuch. Wer noch etwas Schokoladiges sucht: schokowürfel - blechDAS ist es. Simpel, praktisch, eine große Dose innerhalb kürzester Zeit – besser geht es nicht. Schokoladiger schon. Aber jetzt wird es grenzwertig.

Wer Schokolade mag, sollte weiterlesen. Wer mehr so zur La-la-Fraktion (sozusagen zur FDP des Schokosports) gehört, möge jetzt besser aussteigen. Zu seinem eigenen Besten. Ich meine es wirklich nur gut…

Bei den heutigen Rezepten steigert sich der Schokoladengehalt zum Ende hin. Das nur mal so am Rande. Als Warnung sozusagen.

Bei der letzten Ladung experimentierte ich etwas. Wichtig: Nicht einfach nur die Dinger mit einem Löffel auf dem Blech platzieren. Die müssen sozusagen zu Kugeln geformt und dann platt gedrückt werden. Dann sehen sie so aus, wie sie sollen.
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Double chocolate cookies
schoko cookies - fertigZutaten:
125 g Mehl
60 g Kakao
1 gestr. TL Backpulver
1 gestr. TL Salz
125 g bittere Schokolade
125 g Butter
250 g Zucker (halb weiß, halb braun)
2 Eier
100 g bittere Schokolade, gehackt
Zubereitung:
Mehl Kakao, Backpulver und Salz mischen. 125 g Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen. Restliche Schokolade hacken und bereit stellen.
Mehlmischung in die Butter-Schokomischung einrühren. Eier und Zucker unterschlagen. Zuletzt Schokostückchen zugeben.
Kugeln formen und flach drücken. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Große Abstände sind nicht nötig. Sehr viel verläuft da nicht.
Bei 175°C Umluft etwa 10 bis 15 Minuten abbacken. Cookies sind dann noch sehr feucht. Kein Panik! Abkühlen lassen wirkt Wunder.
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Für heute langt’s. Schoki Overkill.

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