MrsFlax in „The fight against those Dickmaulrüsslers“

103/0365 20140413… oder: „Ist das jetzt schon der Endgegner oder kommt da noch was?!“. Man kann sich – im Garten wie im Leben – ja nie so sicher sein. Immer, wenn man denkt, schlimmer kann es sowieso nicht kommen, taucht lässig um die Ecke schlendernd das nächste Feindbild auf. Übler und aufreibender als das vorherige selbstverständlich.

Gestern haben wir dem Dickmaulrüssler mit Hilfe von Nematoden den Garaus gemacht. Zumindest ist das unsere Hoffnung. Nachdem das Ding die Hälfte der Rhododendren angefressen und immerhin eine Pflanze komplett vernichtet hat, fühlte der Chef sich gezwungen, zum Äußersten zu greifen. Biowaffen!

Und während die Nematoden (allein der Name!!!) ihr tödliches Werk vollbringen, arbeiteten wir uns beharrlich durch den Garten und vernichteten eigenhändig – mit Sauzahn und Schaufel – den ein oder anderen Erzfeind. Löwenzahn! Sauerampfer!! Disteln!!! Nehmt dies!

102/365 20140412Widerlicherweise fand zeitgleich der mittlerweile fast traditionelle Pilzangriff auf Mandelbäumchen und Weinbergpfirsiche statt. Monilia-Spitzendürre und Kräuselkrankheit – ich hasse euch!

Und dabei habe ich nicht mal die zahllosen Schnecken erwähnt, die mir auf meinem Weg durch das Grauen der Natur begegneten. Am Ende erinnert alles an die Anfangssequenz aus „Blue Velvet“. Waaah!

Und um wenigstens einmal den heutigen Tag abzuhandeln, nachdem ich feststellen musste, dass das letzte Blogpost zwei Wochen zurückliegt, muss zwingend noch das wirklich fantastische Abendessen erwähnt werden. Lammkeule mit grünem Spargel und Kartoffeln stand auf dem Arbeitsplan.

lammkeule - mit spargel und kartoffelnUnd das wurde ein voller Erfolg. Die Kochversuche der vergangenen beiden Wochen werden noch aufgearbeitet. Ich verspreche es. Die Lammkeule hatte ich bereits gestern abend in Buttermilch eingelegt. Heute landete sie dann mit Rosmarin, Thymian, Majoran und Knoblauch im Bräter und mit diesem im Ofen.

Der Spargel wurde blanchiert, eiskalt abgeschreckt und anschließend mit den nicht blanchierten Spitzen zusammen in Olivenoel, Estragon und Frühlingszwiebeln angebraten.

Das war lecker. Und das Beste: Für morgen ist noch reichlich Fleisch übrig, ich muss mich nur um Beilagen kümmern – und das, obwohl ich Urlaub habe. Urlaub! Mehr Garten- und Spargelfotos dann morgen. 

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