Und noch mehr Eis!

26 - Schriftliches 2489Also eins muss ich ja mal eben festhalten: Die Anschaffung der Eismaschine im vergangenen Sommer hat sich wirklich gelohnt. Nach fast exakt einem Jahr kann ich das beurteilen. Und ich bin mit der „Unold Cortina“ noch genauso zufrieden wie beim ersten Schokoladeneis („Die ‚Unold‘ sticht in See!“).

Der unschlagbare Vorteil der Kompressormaschine liegt darin, dass man den Platz, den man im Gefrierschrank durch das überflüssig gewordene Einfrieren des Kühlbehälters einspart, mit Eis vollstopfen kann. Und man kann gleich mehrere Sorten unmittelbar hintereinander herstellen ohne lästiges Abwarten. Und das kann mitunter ja lebensrettend sein. Vor allem im Sommer.

Nachdem ich die Geschmacksknospen des Chefs mit dem Gurkeneis nahezu tödlich beleidigt hatte, versuchte ich diesen unverzeihlichen Affront heute wieder gut zu machen bzw. die Erinnerung an den Gurkengeschmack mittels Zitrone überzukodieren.  Und es gelang.

Ich will ja mal nicht übertreiben, aber das war mit Abstand das beste Zitroneneis meines bisherigen Lebens. Und das will etwas heißen. Ich bin ein ausgemachter Zitroneneisspezialist. Zitrone war schon immer mein Eis. Und das hier ist cremig, zitronig. frisch. Das perfekte Zitroneneis – und dabei so einfach herzustellen!
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173/365 20140622Zitroneneis
Zutaten:
3 unbehandelte Bio-Zitronen
100 g Zucker
300 g vollfetter Joghurt
200 ml Schlagsahne
Zubereitung:
Zwei der Zitronen mit dem Zestenreißer bearbeiten. Schale mit dem Zucker in einen Pürierbecher geben. Alle drei Zitronen auspressen. Saft mit dem Joghurt, den Zitronenzesten und dem Zucker pürieren bis von der Schale nur winzige Teile übrig sind und der Zucker komplett aufgelöst ist.
Sahne flüssig zugeben und unterrühren. Und das war es auch schon. Alles zusammen für eine knappe Stunde in die Eismaschine geben und gefrieren.
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Wie gesagt: So muss Zitroneneis schmecken! Wenn man jetzt noch die Zesten der dritten Zitrone kandiert, hat man die perfekte Garnitur. Dazu reichte es leider heute bei mir nicht. Die Gier siegte. Für ordentlich gestylte Fotos blieb da keine Zeit. Aber muss ja nicht. Hauptsache lecker!

 

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