Let’s get ready to crrrrrumbleeee!

346/365 20141209Nach anstrengenden Einkäufen am Vormittag ging es dann nachmittags endlich los: Plätzchen time!

Diesmal startete ich nicht mit dem Altbewährten, sondern mit Neuem. Das Rezept für die perfekten Chocolate Cookies zu finden, hatte ich nach den Versuchen in den vergangenen Jahren, die irgendwie „Ja… Lecker… Aaaaber…“ endeten, noch nicht ganz aufgegeben.

Und: Ich hab’s jetzt! Wenn die gesamte Plätzchensaison 2014 so endet, wie sie begonnen hat, gibt es nichts zu meckern. Diese Chocolate Cookies waren weich, nicht zu süß und mega schokoladig. Ich bin ein wenig verliebt.

Ein Wort vorab zu den Plätzchenfotos: Schöne Fotos von schönen Plätzchen mit reichlich Deko drumrum habe ich schon gemacht. Der Aufwand, der dafür auf diversen Kochblogs betrieben wird, geht mir mittlerweile ein wenig auf den Geist. Vichykaro hier, ein Geschenkbändchen dort… Ich verfahre in diesem Jahr nach dem Motto: Ein gutes Plätzchen entstellt nix!

Beginnen wir also mit den überaus genialen Chocolate Cookies:
_________________________________________

Chocolate Cookies
(aus: „Plätzchen und Pralinen“ aus dem Lingen Verlag)
weihnachtsplätzchen 2014 - chocolate cookiesZutaten (für zwei Bleche):
120 g weiche Butter
60 g Zucker
60 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
130 g Schokolade (70% Kakaoanteil)
1 Ei
150g Mehl
1 TL Backpulver
30 g Kakao
300 g Schokotröpfchen
Zubereitung:
Schokolade in einem heißen Wasserbad schmelzen und wieder auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Butter mit den beiden Zuckersorten schaumig rühren. Salz und Vanillezucker unterrühren. Flüssige Schokolade und anschließend das Ei unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen und ebenfalls unterrühren. Schokotröpfchen unterheben.
Mit zwei Teelöffeln kleine Portionen auf Teig auf zwei mit Backpapier belegte Bleche geben (im Original wurde dafür ein Eisportionierer verwendet, aber ich mag es bei Weihnachtsplätzchen lieber klein).
Bei 160°C Umluft etwa 16 bis 18 Minuten backen. Die Cookies sollten unbedingt noch weich sein vor dem Abkühlen. Auskühlen lassen und zwischen Lagen von Pergament in eine Plätzchendose schichten. Verschließen und – „Finger weg!!!“
_________________________________________

Anschließend langte die Kraft noch für ein weiteres Rezept aus dem gleichen Backbuch. Im Prinzip ging es darum, meine Neugier auf Matcha-Tee zu befriedigen. Wie kann etwas nicht schmecken, das eine so tolle Farbe hat?! Eben! Und ich hasse Tee… Eigentlich…

Da ist es – das etwas abgewandelte – Grüntee-Plätzchen-Rezept:
_________________________________________

Matcha-Plätzchen
(aus: „Plätzchen und Pralinen“ aus dem Lingen Verlag)
weihnachtsplätzchen 2014 - matcha-plätzchenZutaten (für drei Bleche):
250 g weiche Butter
125 g Zucker
1/2 TL Salz
400 g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Matcha
100 g dunkle Schokolade (plus etwas Kakaobutter)
Zubereitung:
Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Matcha-Pulver mischen und unterkneten. Den Teig zu Rollen beliebigen Durchmessers formen und in Frischhalefolie gewickelt kalt stellen.
Teigrollen aus der Folie nehmen, in Scheiben schneiden und auf mit Backpapier belegten Blechen verteilen. Die Abstände können ruhig knapp bemessen sein. Der Teig läuft nicht auseinander.
Plätzchen ca. 15 Minuten bei 160°C Umluft abbacken, auskühlen lassen. Derweil Schokolade und Kakaobutter schmelzen. Abgekühlte Plätzchen etwa zur Hälfte durch die Schokolade ziehen. Auf mit Alufolie bezogene Schneidebretter (zum Beispiel…) legen und kalt stellen.
_________________________________________

Und im Rückblick war das dann auch trotz der Tatsache, dass ich nur zwei Sorten Plätzchen in die Dosen gebracht habe, einer der geschmacklich erfolgreichsten Weihnachtsbäckerei-Tage aller Zeiten. Die Matcha-Dinger erinnern vom Mundgefühl her starl meinem geliebten Heidesand. Die Schokoecke gab ihnen das gewisse Etwas. Und die Schoko-Dinger sind ohnehin der Hammer.

Morgen werde ich in aller Frühe hochmotiviert wieder durchstarten.     

Kommentar verfassen