Schneebruch, Schrauberei & Sticky Toffee Pudding

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Nachdem es gestern den ganzen Tag über ununterbrochen geschneit hat, war ich froh, heute morgen aufzuwachen und den Himmel sehen zu können. Auch wenn der nicht blau war. Schlimm war der Anblick der Tujahecke. Im Straßenverkehrsbericht stünde jetzt „Schneebruchgefahr“. Eine Weile warf ich nur so zum Spaß von der Terrasse aus mit Schneebällen nach den stark betroffenen Teilen, gab aber auf, als ich feststellen musste, dass weder meine Treffsicherheit noch meine Wurfkraft sich in den letzten Jahrzehnten entscheidend verbessert haben. Mädchen halt…

Wahrscheinlich bin ich die einzige Person auf diesem Planeten, die es jemals geschafft hat, bei Bundesjugendspielen im Schlagballwurf einen negativen Wert zu erzielen. Ja. Peinlich. Ich weiß. Ich hatte es geschafft, den Ball hinter mich zu werfen. Die Lehrer waren damals auch verzweifelt, weil sie nicht wussten, wie und wo man minus vier Meter eintragen musste. Am Ende gab es null Punkte, aber die beeinträchtigten mein Endergebnis auch nicht entscheidend. Schweigen wir über ein anderes Thema! Der Stachel sitzt auch heute noch zu tief.

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Vom Schneebruch zur Schrauberei: Es hat mich fast den halben Tag gekostet, einige Dinge, die dieses Blog betreffen, herauszufinden. Die Übertragung von der alten auf die neue Plattform beförderte außer dem zerschossenen Design der alten Seiten auch etwas zu Tage, das mir nicht wirklich gefiel. Alles so engstirnig-zerquetscht. Das geht gar nicht.

Und so opferte ich einen Sonntag, um zumindest alles wieder halbwegs in den Griff zu bekommen. Jetzt habe ich meine geliebte „Verdana“ wieder und meine Counter funktionieren auch wieder. Zudem gibt es jetzt größere Fotos, weil mir alles andere nicht gefiel. Wie ich mit den Fotoordnern umgehen soll, weiß ich noch nicht so recht. Aus der der Seitenleiste habe ich sie erstmal rausgenommen, weil sie auf dem Tablet beim Anklicken jedes Mal einen kompletten Browserabsturz verursachen.

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Eigentlich hätte ich auch gerne die Rezepte kategorisiert, aber das verschiebe ich vielleicht besser auf den Zeitpunkt meines Renteneintritts. Ich bezweifle, dass ich vorher dazu kommen werde, und möchte nicht zuletzt mir selbst auch keine falschen Hoffnungen machen.

Nun zum letzten Teil der heutigen Überschrift: Für den restlichen Sticky musste eine kalte Beilage her. Und die Kumquats lagen schon seit Tagen in der Küche rum. Weg damit! Sticky und Soße warm, also etwas Kaltes. Kumquateis oder so! Rezepte gibt es nicht. Also bastelte ich mir selbst eins.

Wieso mag niemand Eis auf Kumquat-Basis? Ich finde Kumquats irgendwie gut. Selbst der Gatte musterte mich zweifelnd von der Seite, als ich ihm meine Pläne offenbarte. Egal! Watt mutt, datt mutt! Hier mein Experiment:

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Kumquateis
Zutaten (für eine Eismaschinenfüllung):
175 g Kumquats
500 ml Smoothie in orange
120 g Zucker
500 ml Crème fraîche
Zubereitung:
Kumquats gründlich waschen und vierteln. Kerne entfernen. Mit Smoothie und Zucker aufkochen und köcheln lassen, bis die Kumquats weich sind.
Masse pürieren und in einem kalten Wasserbad unter Rühren auf Betriebstemperatur bringen. Crème fraîche mit dem Handrührgerät untermischen und Masse in die Eismaschine geben.
Rühren lassen und ggf. anschließend noch einfrieren.
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Das passte für mich ganz hervorragend zum Sticky Toffee Pudding. Der entstand übrigens mal wieder nach diesem Rezept. Diesmal habe ich mutigerweise zum ersten Mal die Dattelmasse nicht püriert und: Es funktionierte trotzdem! Tadaaaah! Der Sticky war so dermaßen locker. Unfassbar eigentlich. Und das war dann auch ein schönes Ende fürs Wochenende.

 

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