Black Wednesday

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Ja, da war er endlich probierfähig – der Lakritzlikör. Und ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte: Wer volljährig ist und Lakritze mag, sollte es wagen!

Das ist mit das Leckerste, das ich je in flüssiger Form zu mir genommen habe. Gut. Ich bin ja auch bekennende Lakritzoholikerin. Wie gesagt: Man muss es mögen.

Zu Weihnachten wurde mir von der Lieblingskollegin ein Kochbuch überreicht: „Lakritz“ von Elisabeth Johansson und Helén Pe. Kam kurz vor Weihnachten raus. War ja auch irgendwie passend. Und mal abgesehen davon, dass es sich einfach gut anfühlt – das Cover ist irgendwie so griffig-flutschig -, ist da auch reichlich Material drin, um die in einem Anfall von Gier massenhaft erworbenen Lakritzstangen endlich zum Einsatz zu bringen. 

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Da zudem seit geraumer Zeit im HWR eine minimal angebrochene Flasche Wodka rumstand, begann ich einfach mal mit dem „Schwarzen Lakritzlikör“ von Seite 130. Allein der Satz „Dieser Likör hat einen kräftigeren und intensiveren Lakritzgeschmack als der, der mit Lakritzwurzel hergestellt wird.“ machte die Entscheidung leicht. Her damit! Hier das Rezept:

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Schwarzer Lakritzlikör
Zutaten (für ein 400-ml-Schraubglas):
350 ml Wodka
2 Lakritzstangen (echte Lakritze!)
60 g Zucker
Zubereitung:
Lakritzstangen in Stücke brechen. Wodka und Zucker zugeben, Deckel drauf und schütteln.
Bis sich die Stangen aufgelöst haben, dauert es ein paar Tage. Immer wieder schütteln. Wenn keine Lakritzreste mehr übrig sind, ist es soweit: probieren!
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Ich bin jetzt erstmal total begeistert. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich die Probiergläschen fürs Foto austrinken musste. Das kann man ja nicht einfach so in den Ausguss kippen. Nein! Und zurück ins Glas wäre sicher total unhygienisch gewesen. Also runter damit! Hier verkommt nix! Oder so… Hicks!

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