Süß!

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Zumindest die Kartoffeln aus der Donnerstags-Ökokiste. Die habe ich gestern Abend zu Gnocchi verarbeitet. Und das klappte hervorragend. Als Soße gab es dazu die Gorgonzolasoße nach diesem Rezept. Allerdings ohne den Schinken. Den brauchte es hier nämlich wirklich nicht.

Dazu ein Pesto aus Mandeln und Feldsalat. Fertig war ein wirklich sehr leckeres, fleischloses Essen. Und Gnocchi-Reste lassen sich wunderbar einfrieren, das restliche Pesto wanderte mit Oel bedeckt im Schraubglas in den Kühlschrank. Das ist schon für Sonntag verplant. 

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Kommen wir mal zu den Rezepten:

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Süßkartoffelgnocchi
Zutaten (für vier Portionen oder acht Vorspeisen):
500 g (hier: 2 mittlere) Süßkartoffeln
1 Eigelb
100 g Mehl
50 g Kartoffelstärke
1/2 TL Salz
etwas Muskatblüte
Zubereitung:
Süßkartoffeln waschen, in Alufolie wickeln und im Ofen bei 180°C Umluft etwa 45 Minuten garen. Aufschneiden, mit einem Löffel ausschaben und durch eine Kartoffelpresse drücken. Masse etwas abkühlen lassen.
Anschließend mit allen übrigen Zutaten verkneten. Ich brauchte beim Kneten auf der Arbeitsplatte noch reichlich Mehl. Wann die Konsistenz gut ist, merkt man eigentlich. Nicht zuviel Mehl, damit man nachher keine zähen Gummibärchen hat. So lange kneten, bis sich der Teig gut formen lässt.
Vierteln, rollen und in Stückchen schneiden. Ich habe aus Zeitgründen diesmal auf aufwendige Ziselierarbeiten mit der Gabel verzichtet. Sieht natürlich hübscher aus, schmeckt aber auch nicht besser.
Salzwasser aufkochen, Hitze reduzieren und Gnocchi darin gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
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Bleibt noch das Pesto. Hier isses:

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Feldsalatpesto
Zutaten:
4 EL Mandelblättchen (hier: 3 EL gemahlene Mandeln)
100 g Feldsalat
100 ml Olivenoel
40 g Parmesan
Salz
etwas Zitronensaft
Zubereitung:
Mandelblättchen in der Pfanne anrösten. Ich hatte noch eine angefangene Tüte gemahlene Mandeln, bei denen ich darauf verzichtete. Leckerer isses wahrscheinlich aber schon.
Feldsalat kurz blanchieren und in Eiswasser tauchen. Abtropfen lassen.
Alle Zutaten in einen hohen Pürierbecher geben und gründlich mit dem Pürierstab bearbeiten. Abschmecken. Fertig. Pesto halt.
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Ich fand, das war ein perfektes Unter-der-Woche-Abendessen. Und wenn man die Gnocchi bereits fertig hat, geht es auch noch wirklich flott. Und das Beste: Es schmeckt sogar! 😀

2 Kommentare

  1. Ha! Sieht fast so lecker aus wie unsere Kürbisgnocchi gestern… gleiches Rezept, nur mit Hokkaidokürbis statt Süßkartoffel… Wobei wir es weniger hübsch angerichtet haben, und Reste gab es auch nicht… 🙂

    1. so wahnisinnig hübsch fand ich es jetzt nicht, aber es war sagenhaft lecker. vor allem das feldsalatpesto fand ich echt gelungen. gnocchi könnte ich praktisch jeden tag essen =)

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