Es sprießt!

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Also erstmal löste natürlich das explosionsartige Auftauchen des Bärlauchs große Freude aus. An dieser Stelle nochmal „Danke!“ an die La-Palma-Auswanderer, die uns etwas von ihrem Bärlauch abgestochen hatten. Und der wächst sensationell. Wie kein anderer gekaufter oder ausgegrabener vor ihm!

Weiterhin schossen hier gestern Edelstahlstangen aus dem Boden – o.k…. etwas übertrieben. Sie wurden einbetoniert. Und sie werden unser neues Sonnensegel tragen, das gerade maßangefertigt wird. Endlich Schluss mit dem Schirm, der bei Sturm jedesmal in den Beeten landet, und dessen angeblich wetterfeste Hülle nach jedem Winter ersetzt werden musste, weil sie in unseren Händern zerbröselte…

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Kurs Süd-Südost! Die Terrasse nimmt Fahrt auf. Go-go-gadget-o-Sonnensegel!

Weiterhin: Das restliche Feldsalatpesto landete in Spaghetti. Dazu gab es Lammlachse. Und Schwarzwurzeln. Und die Kombi war köstlich.

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Was allerdings oberköstlich war, war das Dessert der letzten beiden Tage. Derartiges stellt man ja gerne mal in unüberschaubaren Mengen her, sodass eine bescheidene zweiköpfige Hausbewohnerschar etwa vier Tage lang davon essen kann.

Es gibt Reste. Die werden heute ein neues Topping bekommen. Die Blaubeeren sind nämlich alle. Aber hier gibt es ja tolle Weinbergpfirsich- und Pflaumenkonserven.  

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Quark-Törtchen mit Blaubeeren
Zutaten (für zehn kleine Törtchen)
… für den Schokoboden:

90 g Zucker
1 Ei
60 g Schokolade, 70% Kakaoanteil
40 g Butter
90 g Mehl
30 g Kakao
1 Prise Salz
140 ml Milch
2 EL Cognac
… für die Quarkmasse:
250 g Quark (ordentlicher Fettanteil)
120 g Mascarpone
100 ml Sahne
5 EL Zucker
etwas Zitronensaft
3 Blatt Gelatine
1 Schuss Sekt
… für obendrauf:
Blaubeeren
Zubereitung:
Ei und Zucker schaumig aufschlagen. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Schokomasse etwas abkühlen lassen und dann unter die Eimasse heben. Nach und nach alle anderen Teigzutaten unterrühren. In eine leicht gefettete Springform geben und abbacken.
Gelatine einweichen. Sahne steif schlagen. Quark, Mascarpone, Zucker und Zitronensaft aufschlagen. Gelatine mit einem Schuss Sekt oder Weißwein bei moderater Hitze auflösen. Unter die Quarkmasse rühren. Sahne unterheben.
Böden für die Törtchen ausstechen und in passende Förmchen geben. Quarkmasse darauf verteilen. Für eine Weile (drei Stunden etwa) im Kühlschrank deponieren, bis alles fest ist.
Blaubeeren darauf auslegen. Servieren.
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Das war sehr lecker – und ist es noch. Wir haben es genossen wie die Johannespassion der Schiersteiner Kantorei am Samstag in der Wiesbadener Marktkirche. Auch, wenn nur eins von beiden in die Fastenzeit passt…

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