Da war doch noch was…?!

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Ja. Nämlich der Grünkohl, der noch einsam im Beet stand. Und da es, sobald das Holz geliefert wird, mit dem Bau der Hochbeete losgehen soll, musste der da noch weg. Die Kohlsaison ist ja nun angesichts des gerade eintreffenden Frühlings zwar irgendwie vorbei, aber der gute Grünkohl sollte ja nun nicht verkommen.

Über des Gatten Vorschlag „Mach doch ein Grünkohlpesto!“ amüsierte ich mich zuerst, fand ihn dann aber doch irgendwie realisierbar. Sollte doch wohl klappen, sowas.   

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Nicht roh natürlich, aber kurz blanchiert ließe sich das bestimmt machen. Gesagt, getan. Grünkohl geerntet, gewaschen, gezupft und losgelegt!

Ich entschied mich angesichts des noch im Vorrat vorhandenen Beutels ungeschälter Mandeln, der da mal dringend weg musste, dafür, die Dinger geschält und angeröstet zu verwenden.

Fertig war der Pesto-Plan. 

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Grünkohlpesto
Zutaten (für zwei Gläser à 400 ml):
540 g Grünkohl (Bruttogewicht nach der Ernte)
bzw. 320 g blanchierter und gut ausgedrückter Grünkohl (entspricht wahrscheinlich in etwa dem von TK-Ware)
200 g Mandeln
3 confierte Knoblauchzehen
40 g Parmesan
Olivenoel
Zubereitung:
Grünkohl blanchieren, eiskalt abschrecken, abtropfen lassen. Mandeln kurz in kochendem Wasser köcheln lassen, abgießen, aus der Schale drücken. In einer Pfanne mit etwas Olivenoel kurz anrösten.
Den Grünkohl derweile kräftig ausdrücken und in einen Pürierbecher geben. Alle anderen Zuaten ebenfalls zugeben und fein pürieren. Die Olivenoelmenge nach Gefühl regulieren.
Reste in ein Schraubglas füllen, festdrücken und mit Oel bedecken. Im Kühlschrank lagern.
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Bei uns gab es Spätzle dazu. Und obendrauf je eine durch Karamell gezogene Kirschtomate. Heute bekommt der Besuch das als Vorspeise, allerdings mit selbstgemachten Nudeln. Ich gehe dann jetzt mal kurbeln…

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