Ja, dann soll’s halt regnen. Mir doch egal!

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Und den Tomaten jetzt auch. Nicht denen da oben. Die sind nämlich Teil der Beute von der Biohofrunde am Samstag, aber meinen eigenen. Seit heute morgen haben unsere nämlich ein Dach überm Kopf. Jawoll!

Nach der Montage und Befüllung des Tomatenbeets kehrte ein wenig der Schlendrian ein. Wieso auch nicht – es regnete ja nie?! Aber jetzt. Und nachdem wir gestern ohnehin die Fertigstellung des vierten Hochbeets unterbrechen mussten, weil uns der Hasendraht ausging, brachten wir von OBI gleich noch – ein mir neues, aber sehr schönes Wort – Polyesterwellbahn mit.

Muss außer mir eigentlich noch wer bei der Erwähnung des Wortes Polyester immer an das hier denken: „Herr Pisanelli!“ – „Meine Mutter kann Untermieter haben, soviele sie will.“? 

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Wie auch immer… Ein bißchen Überstand rechts und links, ein wenig Gefälle nach hinten zur Hecke hin – die Planung stand. Die Montage wurde heute morgen in einer Regenpause erledigt. Schwupp! Tomatenernte in trockenen Tüchern. Tschüss, Braunfäule!

Überflüssig, zu erwähnen, dass es – seitdem die Tomaten ein Dach haben, natürlich nicht mehr regnet. Keinen Tropfen. Grrrrr…

Gestern wurde das vierte – und vorletzte! – Hochbeet aufgestellt. Die Befüllung soll unter der Woche erledigt werden, die Montage des letzten Beets (Betonung auf „letzten“!!!) am kommenden Wochenende. So zumindest der Plan.  

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Anschließend muss dann nur noch hier ein wenig gemulcht und dort etwas Rasen gesät werden – und dann haben wir irgendwann einen „ordentlichen Garten“. Auch das erstmal der Plan.

Über das Essen der vergangenen Woche breiten wir mal lieber den Mantel des Schweigens. Richtig gekocht wurde hier nämlich irgendwie nicht. Die meiste Zeit kam einer von uns zu spät nach Hause, um noch kochen oder essen zu wollen.

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Und am einzigen Tag, an dem es etwas Gescheites zu essen geben sollte, kam ein endloses Telefonat dazwischen. Was bin ich froh, dass ich den Mangold fotografiert habe, als er noch hübsch bunt war.

Nach dem Ende des Telefonats schmeckte er zwar noch, sah aber so richtig schrottig aus. Und das ist etwas, das man vom Zander nicht behaupten kann. Der sah schrottig aus UND schmeckte nach Styropor.

Wir trösteten uns mit dem Wochenende.

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Ich sage es ungern, aber gestern wurde das auch nix. Der letzte Nagel wurde um kurz vor 20 Uhr im Hochbeet versenkt. Im Anschluss hatte einer von uns keine Lust mehr zu kochen, und der andere belegte sich ein Brötchen. So geht’s auch.

Und so waren dann die Reste des am Wochenende vorher produzierten Eises mit Erdbeeren und der vor zwei Wochen hergestellten Erdbeersoße unser einziger Trost.

Dafür gibt’s heute Rouladen vom Charolaishof. Wetter ist ja doof genug für etwas eher Herbstliches. Dazu gebratene Bamberger Hörnchen und den Rest vom Spitzkohl mit Senfsoße. Das einzig hübsche Essen der Woche war übrigens eine Tarte mit Erbsen, Sellerie und Tomaten.

Die war zwar hübsch, aber die fand hier nur einer gut – und der Chef war’s nicht. Auch o.k. – konnte ich mir die Reste am nächsten Tag aufgewärmt genüsslich einverleiben, während ihm wieder nur belegte Brötchen blieben.     

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Und als Dessert steht heute endlich mal wieder ein Törtchen auf dem Programm. Blätterteig, Erdbeeren und Sahnecrème mit Holunderblütensirup. Wie das wird und ob es schmecken wird, werden wir sehen. 

Was heute abgeseiht wurde und super zu sein scheint, sind meine Essigansätze. Nach einer Woche durften sie heute raus aus dem Glas und rein ins Fläschchen. Ich glaube, etikettieren muss ich die gar nicht. Die sind sicher schneller weg, als man ein Etikett ausdrucken und draufkleben kann.

Und farblich kann man sie ja ganz gut unterscheiden. Von links nach rechts: Holunderblüte, Schnittlauchblüte, Estragon.  

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