Eines der letzten Abenteuer der Menschheit

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Und ich habe es vergangene Woche in Angriff genommen: Artischocken zubereiten. Im Prinzip hat am Ende die Artischocke mehr mich zerlegt als ich sie. Und zwar in eine Mischung aus YouTube-Videos, Foto-Anleitungen und Ratlosigkeit.

Schließlich nahm ich beherzt das Messer in die Hand un schnippelte und zupfte drauflos. War gar nicht soooo schlimm – wenn man mal weiß, was da alles weg muss. Blöd nur, dass am Ende von meinen vier Artischocken nur ein kleines Häuflein übrig blieb. Der Großteil landete im Komposter.

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Aus dem Rest wurde ein Risotto. Eine Artischocke pro Person, d.h. wir aßen zwei Tage davon. Es war köstlich. Deshalb war das auch nicht weiter schlimm. Mittwoch und Donnerstag. So musste ich am langen Arbeitstag nur das Regenerationsprogramm des Dampfgarers anwerfen. Perfekt!

Das Risotto wurde hergestellt, wie man halt ein Risotto herstellt. Ich habe eben gesucht und dabei festgestellt, dass ich niemals ein Risotto-Grundrezept verbloggt habe. Das werde ich beim nächsten Mal nachholen. Versprochen.

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Was allerdings so einfach wie lecker ist und sofort hierher gehört, ist folgendes:

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Heidelbeer-Pastetchen mit Blätterteig
Zutaten (für zwei Törtchen):
Blätterteig aus dem Kühlschrank
2 Handvoll Heidelbeeren aus dem Garten
Zucker
1 Eigelb
Zubereitung:
Förmchen auswählen. Ich nahm Tarteletteförmchen aus Porzellan. Aus dem Blätterteig viermal den Grundriss eines Förmchens ausstechen. Förmchen fetten. Je eine Lage Teig hineindrücken. Rand hochziehen.
Heidelbeeren waschen und auf die Förmchen verteilen. Zuckern – Menge nach Geschmack. Aus den beiden restlichen Teigkreisen mit einem kleinen Ausstechförmchen (oder auch Apfelausstecher o.ä.) nach Belieben Löcher ausstechen. Teig auf die Förmchen geben. Ausgestochene Teigreste evtl. ebenfalls darauf verteilen. Mit dem Eigelb einpinseln und zuckern.
Bei 170°C Umluft in den Ofen geben und backen, bis die Kruste schön knusprig braun ist. Eis oder Schlagsahne dazu. Viel leckerer geht es nicht.
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Meine Heidelbeeren von heute reichten für eine erneute Herstellung nicht ganz aus. Ich gab noch die am Strauch hängengebliebenen schwarzen Johannisbeeren dazu. Noch leckerer als nur mit Heidelbeeren. Dazu gab es Holunderblüten- und Erdbeereis. Zum Reinlegen!

Und das geht wirklich flott, wenn man Blätterteig im Haus hat. Auch für überraschenden Besuch zum Beispiel. Könnte ja jemand vorbeikommen, mit dem man gerade mal nicht rechnet. Ist mir vor einer Woche passiert – aber da war ich zu matschig, um der lieben Tine irgendwas zu kredenzen. Ich gelobe Besserung!

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