Im Selbstzerstörungsmodus

 

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Bevor Nachfragen kommen: Der Bürgermeister war lecker. Vor allem die Soße. Das Fleisch war mir etwas zu fest. Der Chef fand es in Ordnung. Nicht mehr fest war es, als ich die Reste am nächsten Tag mit einem großen Soßenrest zusammen wie Gulasch eingekocht habe. Da war ich dann auch begeistert.

Blöd nur, dass als ich gerade das Essen anrichten wollte, mir die sensationelle Idee kam, auf die Schnelle noch zwei Cocktailtomaten aus dem Garten zu holen, um sie für die Deko zu karamellisieren…

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Ist ja nicht so, dass ich das zum ersten Mal getan hätte, aber ich stellte mich derartig blöd an, dass eine der Tomaten, die ich gerade am Stiel ins heiße Karamell hielt, in der Hand explodierte, woraufhin Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand fette Spritzer des kochenden Karamells abbekamen. Grmpf!

Nach einer halben Stunde unter dem eiskalten Wasserhahn tat es immer noch sauweh. Verdammt! Jetzt sieht es mittlerweile wie Krampfadern aus, aber ich versuche es zu ignorieren. Und ein Foto gibt es auch nicht…

Wie kann man nur so blöd sein?!

Das nur als Erklärung, warum ich nicht früher eine Rückmeldung zum Bürgermeister gegeben habe. Aua…

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Themenwechsel… Der erste Neuseeländer Spinat aus dem Garten wanderte als Beilage übrigens in Spinatknödel, deren Rezept ich irgendwann schon mal verbloggt hatte. Die sind köstlich! Immer wieder!

Die ersten beiden Hokkaidos sind auch geerntet. Mit einem davon habe ich eben eine Kürbissuppe angesetzt. Kühl genug isses ja mittlerweile. Mal sehen, was ich so als Einlage auftreiben kann.

Keine karamellisierten Tomaten jedenfalls. Bevor ich die wieder herstelle, müssen die alten Wunden verheilt sein. Kleiner Tipp: Sonst habe ich das immer mit Schaschlikspießen oder langen Holzstäbchen gemacht. Viel bessere Idee! Selbst wenn es schnell gehen soll. Wie lange dauert es nochmal, einen Schaschlikspieß in eine Tomate zu bohren? Genau. Exakt 1,37 Sekunden länger als ohne. Waaah!

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