Gulp! & Mjam!

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Das fast vergangene Wochenende war schon ein wenig seltsam. Das Essen war ausgesprochen lecker, da gestern die Schwester gestern alles gab, aber insgesamt fällt doch ein Schatten auf die gute Laune. Ein Schlagschatten. Aber das führt jetzt zu weit, auch wenn es mich fast um den Verstand bringt und den ganzen Tag beschäftigt hat. Egal…

Familienfeste sind immer eine schwierige Sache – vor allem, wenn sie generationenübergreifend sind. Und wenn „die Verhältnisse“ schon immer eher schwierig waren. 

Das Essen war jedenfalls außerordentlich lecker. Und es endete mit einem Vierfach-Dessert, das mein Todesstoß war. Nachdem wir allerdings nach längerer Zeit mal wieder Panna Cotta hatten – von der auf Gozo mal abgesehen – machte ich heute Abend auch gleich mal wieder eine.

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In der „Schublade“ schlummerte immer noch das Carmelo-Greco-Kochkurs-Rezept mit extrem wenig Gelatine für extreme Cremigkeit. Und die gozitanische Panna Cotta hatte mich auf eine kleine Modifikation gebracht, um diese Cremigkeit auf die Spitze zu treiben.

Hier also mal mein etwas fettigerer, aber sehr cremiger Versuch an der perfekten Panna Cotta:

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Panna Cotta
Zutaten (für sechs Personen):
200 ml Sahne
200 ml Crème fraîche
4 EL Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
2 Blatt Gelatine
Zubereitung:
Sahne und Crème fraîche in einer Stielkasserole verrühren, Zucker und Vanillemark zugeben. Erhitzen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Wenn die Sahnemischung leicht köchelt Hitze etwas reduzieren und ca. 15 Minuten weiter einköcheln lassen. Gelatine ausdrücken und einrühren.
Masse auf sechs kleine Glaförmchen verteilen, die kurz vorher mit kaltem Wasser ausgespült wurden. Bis zum Servieren im Kühlschrank deponieren.
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Die Panna Cotta landete gestülpt auf einem Weinbergpfirsichspiegel. Das war perfekt. O.k. – ein warmer Schokokuchen hätte die Sache vielleicht noch auf die Spitze getrieben, aber das teste ich dann demnächst mal an Gästen. Heute gab es vorab größere Restmengen dieser Gulaschsuppe – für mich nach aktuellem Stand die beste der Welt – und da passt hinterher wirklich nicht mehr viel Dessert rein.

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