#ParisIsAboutLife

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Schwierig heute. Nachdem ich die ganze Woche das Bloggen aufs Wochenende verschoben habe, fällt es gerade etwas schwer, über Essen zu reden. Ich halte es jetzt mal mit Joann Sfar:

„friends from the whole world,
thank you for #prayforParis,
but we don’t need more
religion! our faith goes
to music! kisses! life!
champagne and joy!
#Parisisaboutlife“

Und mehr möchte ich dazu nach all dem Betroffenheitsgeschwafel von Fußballkommentatoren, Nachrichtensprechern, Politikern und Oliver Bierhoff momentan auch nicht sagen. Punkt. Zumindest für jetzt.

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Champagner gibt’s nicht, aber ich habe ein Rezept zu bieten, das ich vor dem Untergang bewahren will. Also vor dem Untergang in meiner Zettelsammlung und meinem endlosen Wust von Notizen und Schnippeln.

Am vergangenen Montag landete testweise eine zweite Portion Rehrücken im Wasserbad. Dazu gab es als Beilage – abgesehen von Soße und Pilzwürfelchen – Dauphinekartoffeln nach einem Rezept aus „Sous-vide“ von Hubertus Tzschirner.

Und die Dinger sind absolut köstlich und passen gerade zu schonend gegartem Fleisch und eher weichen Beilagen ausgezeichnet als eine Mischung aus Wohlfühlgeschmack und Crunch.

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Und hier die Anleitung:

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Dauphinekartoffeln
Zutaten:
700 g mehligkochende Kartoffeln
1/4 l Wasser
70 g weiche Butter
150 g Mehl
30 g Speisestärke
4 Eigelb
1 Ei
1 TL Backpulver
2 EL geriebener Parmesan
etwas Meersalz
etwas Muskat
1 1/2 l Speiseoel zum Frittieren
Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen.
1/4 l Wasser mit Butter aufkochen, anschließend Mehl und Speisestärke unterrühren. Die Masse so lange auf dem Herd bei mittlerer Hitze rühren, bis sie einen festen Kloß bildet. Eier nach und nach zugeben und unterrühren.
Die noch warmen Kartoffeln hineinpressen. Mit Backpulver und Parmesan zu einem glatten Teig verkneten und mit Meersalz und Muskat abschmecken.
Für mindestens 30 Minuten kühl stellen.. Nocken abstechen und in erhitztem Frittierfett goldbraun ausbacken.
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Die Menge reicht für etwa sechs bis acht Portionen. Achtung! Ich habe es getestet. Aufbewahren und am nächsten Tag nochmals abbacken funktioniert nicht. Ich erspare uns allen hier mal die schmutzigen Details…

Frisch gemacht und abgebacken sind die Dinger der Hammer.

Zum Start der Rosenkohlsaison 2015/16 kommen wir dann morgen. Und Postelein gibt’s auch wieder.

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