„Böööhhh!“

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Als ich auf Instagram auf diese Schafmuffins stieß bzw. gestoßen wurde, stand fest, dass ich die unbedingt machen muss. Letzte Woche habe ich dann endlich die Minimarshmallows in einem REWE XXL gefunden, nachdem ich an diesem logistischen Problem bereits zu verzweifeln drohte. Klar, kann man die auch bestellen, aber das Porto macht sie praktisch unbezahlbar. Nö! Äääähhh… Bööööhhh!

Im Gegensatz zum auf Mainbacken veröffentlichten Rezept, habe ich allerdings Zitronenschafe daraus gemacht. Den Schafen war es egal – und ich wollte sie nicht zu süß, trotz Marzipan und Marshmallows.

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Hier die abgewandelte Anleitung:

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ZITRONENSCHAFCUPCAKES
Zutaten…
… für die Muffins:
70g Zucker
1 Prise Salz
80 g weiche Butter
120g Mehl
2 TL Backpulver
100 ml Milch
Saft und Zesten einer Zitrone
2 Eier
… für die Zitronencreme:
200 ml Sahne
1 EL Puderzucker
2 EL Lemon Curd
… sonst so:
Muffinpapierförmchen & 12er Muffinblech
Minimarshmallows
200 g Marzipanrohmasse
etwas Kakao (falls ein schwarzes Schaf dabei sein soll)
Zuckeraugen (eventuell improvisieren)
Zubereitung…
… der Muffins:
12er Muffinblech bereitstellen. In jede Mulde ein Papierförmchen geben. Trockene Teigzutaten mischen, restliche Zutaten nach und nach unter Rühren zugeben. Teig gleichmäßig auf die zwölf Förmchen verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten abbacken. Auskühlen lassen.
… der Zitronencreme:
Rührbecher und Mixstäbe für ein paar Minuten in die Gefrierung geben. Kalte Sahne anschlagen, Zucker einrieseln lassen, weiterschlagen. Gegen Ende kaltes Lemon Curd zugeben und mit unterschlagen. In einen Spritzbeutel füllen und eine Schicht auf die abgekühlten Muffins spritzen.
… für die Endmontage:
Das Marzipan in zwölf gleiche Stücke teilen, Köpfe und Ohren formen. Für ein schwarzes Schaf etwas Kakao mit einkneten. Augen aufdrücken oder aufspritzen oder wie auch immer. Köpfe und Ohren in die Zitronencreme drücken. Mit Minimarshmallows ausdekorieren. Böh!
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Eigentlich total simpel, aber genial. Ich glaube, ich mache Ostern gleich wieder welche und schleppe sie mit in die Heimat.

12 Kommentare

    1. die habe ich gebacken, weil meine kolleginnen dachten, es würde mich provozieren, wenn sie „wann bringste die mit?!“ fragen. hab ich halt „montag“ gesagt und sie mitgebracht 😀
      das mit dem blutzucker ist ja blöd. sowas braucht man ja nun gar nicht… grrr…

      1. Nja. „Brauchen“ ist ja eh so ein Begriff.
        Ich „brauche“ auch das starke Übergewicht nicht, oder die Panikattacken, oder die Arbeitslosikgeit…
        … oder -möglicherweise- die Zimtschnecken, an die ich quasi ununterbrochen denken muss, seit die Zuckerdiagnose kam…
        … aber angeblich geht das mit dem Zucker in den meisten Fällen wieder weg, wenn das Kind erst da ist. Und man macht die Tests ja, damit man darauf reagieren kann. Und so sehr die Fingerpiekserei nervt, und so doof der Gedanke an Insulinspritzen ist – es soll ja dadurch besser werden. Noch mehr Rohkost kann ich jedenfalls nicht essen ohne ganz andere Nebenwirkungen zu bekommen…
        In diesem Sinne – ich kaufe dann mal Salat.

        1. oh! wie ich mich freue!!! also nicht über den zuckerkram, aber über den grund dafür =)
          meine schwester hatte exakt die gleichen probleme. ihr sohn ist jetzt 12 und nach der schwangerschaft war nie wieder was.
          mein schlimmstes „gelüst“ waren übrigens nicht zimtschnecken. ich bin total auf dosenchampignons abgefahren. das kann man gar nicht erzählen, ohne sich zu tode zu schämen. und ich spreche von diesen großen pfunddosen, die ich notfalls mit brotmesseern aufgebrochen habe, wenn gerade kein dosenöffner zur hand war. aus reiner, blinder gier 😀

          1. Hier bräuchte ich ein lachtränenweinendes Smiley-ding.

            Oh ich bin dem Kind sehr dankbar, dass es seine Gelüste tatsächlich größtenteils auf Salat und Salatgurke beschränkt… Die Zimtschnecken kommen glaube ich allein von mir…
            🙂
            Gehe jetzt zur Insulin-Einweisung. Vielleicht kann ich ja dank der modernen Medizin gleich einen Hefeteig ansetzen? (und nach Verzehr einfach spritzen?) Die Hoffnung stirbt zuletzt

          2. zimtschnecken intravenös?! ja, geht denn sowas?! 😀
            ich sollte mich langsam auch mal auf intravenöse nahrungszufuhr einstellen. komme gerade wieder mal vom zahnarzt…

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