Grün war das nicht wirklich…

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… diesmal an Gründonnerstag. Aber ich hatte ja auch nicht wie in den vergangenen Jahren in der Woche vor Ostern Urlaub. Zudem liegt der Gatte immer noch schwerkrank darnieder und ist Küchenexperimenten gegenüber gerade nicht sehr aufgeschlossen.

Immerhin gab es kein Fleisch. Das gebietet die katholisch-eifelanische Sozialisation. Und so blieb am Ende – nach einem zehnstündigen Arbeitstag – ein kurzer Blick in den Kühlschrank: Nudelteigrest, Fetarest, getrocknete Gozotomaten im angebrochenen Glas. Der Salbei im Garten war in Teilen erntefähig. Ab dafür!

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TAGLIATELLE MIT SALBEI, TOMATEN & FETA
Zutaten…
… für den Nudelteig:
150 g Weizenmehl Type 405
100 g Hartweizengrieß
2 Eigelb
1 Ei
1 EL Olivenoel
1 Prise Salz
2 EL Wasser (aufwärts – je nach Teigbeschaffenheit)
… für den Rest so:
1-2 Schalotten – je nach Größe
Knoblauch und Chili (bei mir eingelegt, geht aber auch frisch)
4 getrocknete Tomaten
10 Kirschtomaten
Feta – so etwa ein halbes handelsübliches Päckchen
10 frische Salbeiblätter (plus ein, zwei fürs Anrichten)
Olivenoel
Salz & Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung…
… der Nudeln:
Zutaten zu einem glatten Teig verkneten – ggf. mit Mehl oder Wasser justieren. Plattwalzen und in Streifen schneiden – Nudelmaschine oder Nudelholz und Messer. Nudeln in kochendem Salzwasser garen, abgießen und beiseite stellen.
… Endmontage:
In den Nudeltopf Olivenoel geben und gewürfelte Schalotten, gehackten Knoblauch und Chili und in feine Streifen geschnittene Salbeiblätter anschwitzen. Getrocknete Tomaten zugeben. Schließlich halbierte Kirschtomaten. Kurz dünsten lassen.
Nudeln zurück in den Topf geben, umrühren, salzen, pfeffern. Zuletzt zerbröselten Feta kurz unterrühren – und ab auf die Teller!
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Das war wirklich sehr, sehr lecker. Hat Potential für Wiederholungstaten an Abenden, an denen es mal flott gehen muss. Die Zutaten hat man ja ohnehin meist im Kühlschrank. Und wenn es mal wahnsinnig schnell gehen muss, nimmt man halt Industrienudeln. Wobei mit ein wenig Übung die Herstellung von frischen Nudeln eigentlich keine Hexerei ist. Und auch kein wirklicher Zeitkiller.

Das Stiefmütterchen ist übrigens das Ostergeschenk des Ökokistenlieferanten. Sehr hübsch diesmal. Das vom letzten Jahr leistete mir bis in den Winter hinein gute Dienste und verschönerte die ein oder andere Vorspeise. Da fällt mir ein: Ich könnte mal nachschauen, ob es noch lebt bzw. sich ausgesät hat.

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Die Schokoschafe gab es heute beim Hof Berbalk dazu, als wir unser Lammfleisch abholten. Aber das muss noch bis Montag warten, da wir Sonntag erstmal von Muttern bekocht werden. Und an den Kartagen steht anderes auf dem Speiseplan.

Lustig übrigens auch die Eier von „Woustemser Hinkeln“, die wir mitnahmen. So nett wie die sortiert waren, spart man sich echt das Färben. Wenn man denn welche zu färben beabsichtigt hätte.

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