Die Entscheidung fiel gestern bereits

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Wer hätte auch den Unmengen von Fähnchen und Trikots widerstehen können?! Nach dem gestrigen Waldlauf mit Heike legte ich einen Zwischenstopp in Mombach ein. Bei „Avereinse“ war ich nach dem Umzug in den ehemaligen Edeka am Lemmchen noch nicht gewesen. Der Laden ist super jetzt! Viel mehr Platz als vorher. Frisches Gemüse und Obst – und alles an portugiesischen Lebensmitteln, was das Herz begehrt. Ich hätte gar Trockenfisch mitnehmen können, aber ich zögerte noch.

Sollten die Portugiesen allerdings ins Finale kommen, stehen hier definitiv „Bolinhos de Bacalhau“ auf dem Tisch – egal, wie der Gegner heißen mag. Da gerade nicht viel los war, konnte ich mich noch ein wenig mit dem Inhaber unterhalten. Ein ausgesprochen netter Mensch.

Und am Ende schleppte ich sogar azoranische Butter nach Hause. Obwohl mir mitgeteilt wurde, dass die deutsche Butter deutlich günstiger sei. Mir doch egal! Was geht schon über Manteiga von „Nova Açores„?! Ein wenig sentimentaler Luxus ab und an muss schon mal sein.

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Was auch zwingend noch im Kontext „Fremdländische-Lebensmittel-nach-Hause-schleppen“ erwähnt werden muss: Zum Geburtstag erhielt ich gestern nachträglich noch eine Tüte belgischen Perlzuckers! Die nächsten Lütticher Waffeln werden wohl nicht lange auf sich warten lassen. Daaankeee nochmals!

Zurück nach Portugal!

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Aus der Dose Polpa de Manga machte ich das Dessert, dessen Rezept sich auf der Dose befand. Da mein Portugiesisch mittlerweile etwas eingerostet ist, dauerte es eine Weile, bis ich wusste, was zu tun ist, aber irgendwann wusste ich es. Und so gab es eine „Mousse de Manga com Lima“. Etwas, das wir stets sofort bestellt haben, wenn es irgendwo auf der Karte auftauchte. Obenauf landeten die zwei reifen Himbeeren von heute.

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MOUSSE DE MANGA COM LIMA
Zutaten (für etwa 12 Portionen):
400 ml Mangomark
1 Limette
4 Blatt Gelatine
200 ml Sahne
2 Eiweiß
100 g Zucker
Zubereitung:
Gelatine einweichen, anschließend ausdrücken.
Mangomark mit dem Saft der Limette in einem Topf erwärmen. Gelatine darin auflösen.
Sahne steif schlagen. Eiweiß zu Schnee schlagen und dabei Zucker einrieseln lassen. Eischnee unter die Mangomasse heben. Anschließend Sahne unterrühren.
Portionsweise kalt stellen.
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Und vorab gab es „Feijão frade com Tomates e Cebola“ – mit Atum und Camarãos. Und ein paar Kartoffelspalten dazu. Wobei ich gerade feststelle, dass der Atum beim Foto noch nicht auf dem Teller lag. Den muss man sich dann halt vorstellen…

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Die Augenbohnen waren „cozido“, d.h. vorgekocht aus dem Glas. Alles andere wäre zu knapp geworden. Für die Tomaten-Bohnen-Beilage schwitzte ich erst Zwiebelringe, Knoblauch und dann die Tomaten in Olivenöl an. Dazu Salz, Pfeffer, Piri-Piri. Zuletzt die Bohnen und reichlich Petersilie. Köstlich.

Wenn sich die Portugiesen jetzt noch ein wenig anstrengen, kann der Tag als gelungen durchgehen. Trotz einer seltsamen Chef-Mail, die mich heute erreichte. Ich möge ihn morgen in einer Sache „aufgleisen“. Nachdem ich erst dachte, er sei das unschuldige Opfer einer Autocorrect-Attacke, wurde mir im Laufe des Tages klar, dass es sich vermutlich um eine neue, coole Redewendung aus dem Führungskräftecircle handeln muss. Oder aus subalterner Perspektive gesprochen: Juhuuu! Ein neues Wort fürs Bullshit-Bingo!

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