Ein perfektes Wochenende

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War das Wetter so prognostiziert?! Ich kann mich nicht erinnern. Apropos „erinnern“: Ich hab’s schon wieder vermasselt… Piti! Happy birthday nachträglich! Gestern Nacht fiel es mir ein – wobei ich allerdings immer noch der Meinung war, dass du am 09.07. Geburtstag hast. Mal gespannt, ob ich mich im kommenden Jahr an meinen eigenen noch erinnern kann…

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Und wo wir gerade bei Geburtstagen sind: Mit etwas unschönem Gefrickel um den Bremszug herum habe ich heute zumindest Max‘ Geburtstagsgeschenk für den Gatten am Oberrohr befestigt: ein Originalsatz Lance-Aufkleber. Passend zur Tatsache, dass ich an den letzten beiden Tagen ab und an mal einen Blick auf die beiden Pyrenäenetappen der Tour geworfen habe.

Eigentlich wollten wir sehen, ob die freundlichen Esel noch am Tourmalet stehen, aber offensichtlich hatte man sie umgeparkt. Und heute ging es an einer der gefühlten 100 Tankstellen in Andorra la Vella vorbei, an der wir getankt hatten. Urlaubsberichte sind im Nachgang echt toll. Ich habe mir dann eben nochmal den kompletten Pyrenäen-Urlaub 2013 (ab hier) gegönnt.

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Das bringt einen ja auch ordentlich in Stimmung für den bevorstehenden Urlaub, für den ich eigentlich „Sorry for our Government!“-T-Shirts drucken lassen wollte. Zu knapp jetzt. Muss auch ohne gehen.

Schwitzen konnten wir ja immerhin am Wochenende ausgiebig üben. Daran wird es also nicht scheitern.

Und angesichts der Schönheit französischer Landschaften, habe ich mich heute für Frankreich entschieden. Tut mir leid, Portugiesen. Ehrlich. Aber wenn ich mich zwischen Griezmann und Ronaldo entscheiden muss… Sorry nochmals…

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Als Hauptgang gab es Lachs mit Ratatouille ohne Aubergine. Wie man unschwer erkennen kann, ist meine eigene noch nicht so ganz reif. Die Tomaten zwar auch nicht, aber da waren zumindest gekaufte in der Küche – im Gegensatz zur Aubergine. Dafür durfte die erste Zucchini aus dem Beet ran. Noch klein, aber dafür umso schmackhafter.

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Paprika, Zwiebeln, Zucchini, Tomaten – alles geschnippelt, in Olivenöl angeschwitzt, gesalzen, gepfeffert, mit Thymian aus dem Garten bestreut. Laaangsaam geschmurgelt. Und den Lachs ebenfalls gaaanz laaangsam in Olivenöl pochiert. Einfach, sommerlich, lecker!

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Fürs Dessert habe ich die ersten Johannis- und Heidelbeeren, dazu je eine Himbeere (mehr gibt es gerade nicht…) und ein paar Walderdbeeren geerntet. Heraus kam ein französischer Klassiker: eine Crème brûlée. Und zwar die beste, die ich je hergestellt habe. Keine Ahnung, was da sonst anders lief, aber die hier war super. Vielleicht war es doch eine gute Idee, den Hauch Zimt aus dem Rezept, den ich bislang ausgespart habe, hinzuzufügen. Oder es lag an den neuen Förmchen. Wahrscheinlich das…

Schnell nochmal das Rezept:

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CRÈME BRÛLÈE
Zutaten für zwei Portionen:
100 g Sahne
25 ml Milch
25 g Zucker
Vanillemark
1 Hauch Zimt
1 Ei
1 Eigelb
brauner Rohrzucker zum Karamellisieren
Zubereitung:
Ofen auf 120°C vorheizen. Darin eine Auflaufform o.ä. mit Wasser füllen. Wenn die Förmchen nachher drin stehen, sollten sie etwa bis zur Hälfte im Wasser stehen.
Auf dem Herd Sahne, Milch und Zucker aufkochen, Vanille und Zimt einrühren, nochmals kurz aufkochen. Vom Herd nehmen.
Ei und Eigelb verquirlen, durch ein feines Sieb gießen, um eventuell vorhandenes Eiweißgelump herauszufiltern. Sahnemischung langsam unter Rühren in die Eier gießen.
Masse n die Förmchen füllen und im vorbereiteten Wasserbad etwas 45 Minuten garen. Auskühlen lassen und im Kühlschrank komplett durchkühlen.
Vor dem Servieren mit dem Rohrzucker bestreuen und mit dem Brenner eine nette Kruste zurecht karamellisieren.

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Und jetzt: Allez les bleus!

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