Wieso wundert mich das nicht?!

Und während schon an einigen Stellen im Garten wieder Grünes durch das Weiße schimmert, wurde es mir schlagartig klar! Ich weiß jetzt, warum an einer Ecke des Beets vor dem Haus sämtliche von mir liebevoll gepflanzten Buchsdinger eingegangen sind. Das Beet ist fast noch flächendeckend weiß – bis auf diese Ecke. Die ist gelb. Muss ich mehr sagen?!

Diese Erkenntnis in Verbindung mit dem halbstündigen Dauerkläffen des zweiten Nachbarköters heute morgen um kurz nach sieben macht mir Hunde gerade etwas unsympathisch. Eigentlich nicht Hunde, sondern deren Besitzer. Und deren dämlich-rücksichtsloses „Weil ich’s kann“-Benehmen. Tsss…

Die erste für heute geplante Aktion scheiterte dann auch gleich grandios. Die Idee, schon mal die aus Griechenland importierten Auberginen auszusäen, musste verschoben werden. Ohne Blumenerde ließ sich das nicht so einfach realisieren. Und ich war sicher, dass da noch ein Sack war.

Dann halt morgen. Und der griechische Basilikum bekommt dann auch gleich eine Chance.

Keine Chance hingegen erhält der Landratskandidat, der mit solchen Anzeigen das halbe kostenlose Wochenblättchen, das ohnehin bei jedem Fund im Briefkasten nur Anlass zu Kopfschütteln bietet, zugekleistert hatte:

Was ist das?! Windradfaschismus?! Die Dinger sind ja hier unbeliebter als ein Minarett in der Dresdener Fußgängerzone. Und vielleicht kann mir bei der Gelegenheit auch mal kurz wer erklären, inwiefern Windräder irreparablen Schaden an der Grundwasserqualität anrichten.

Ich glaube, die Vorfahren des Landratskandidaten stammen aus La Mancha. Ja, so muss das sein. Woher sonst dieser Windradhass? Und dieser „Heimat“-Müll?! Leider werden unsere beiden Stimmen ihn wohl nicht verhindern können, den Don Quijote vom Taunuskamm.

Fließender Übergang zur Damentoilette im „Haddocks“ in Mainz. Max meinte, die Herrentoilette sähe komplett anders aus, wollte aber kein Foto für einen Abgleich machen.

Es gab Bier und einen monströsen Salatteller – und wir gingen, nachdem sich zwei Studentinnen an unseren Tisch gesetzt hatten, von denen eine einen Kräutertee bestellte. Um 20 Uhr. In einer Kneipe. Und nein. Sie war nicht erkältet.

Essenstechnisch halte ich mich nach wie vor brav an meine eigenen Vorgaben. Fast so wie Donald Trump sich in seine Idee des antimexikanischen Schutzwalls verbissen hat. Schön übrigens zu sehen, dass es dank ihm vielleicht doch in absehbarer Zeit kein McDoof auf Kuba geben wird. Weiter so!

Der Gatte brachte übrigens gestern einen Prospekt mit, der beweist, das Martin Chulz nach dem Abbruch seiner Schulkarriere eine Weile kubanische Reiseführer übersetzt hat:

Zurück zum Essen: Bei uns gab es eben Lampuki, wie der Gozitaner seine Goldmakrele nennt. Dazu Rote Bete und Lauch. Und mehr gibt es irgendwie heute auch nicht zu sagen. Vielleicht bin ich auch aufgrund des allabendlichen Kohlenhydratentzugs irgendwie uninspiriert. Man weiß es nicht so genau. Was ich weiß: Irgendwann in absehbarer Zeit wird es abends heller sein. Und dann gefällt mir vielleicht auch mein Essen auf den Fotos wieder.

 

 

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2 Kommentare

  1. Hundeurin! Ich bitte Sie! Das ist doch jenseits jeglicher Vorstellungskraft! Ich glaube, hier ist einfach eine frustrierte Gartenbesitzerin, die erkannt hat, okay, ich habe kein Talent. :angry:

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