Und noch ein Volltreffer!

Wir arbeiten uns ja hier immer noch durch die Geburtstagsgrillreste. Und das soll ja nicht langweilig werden. Heute also Wurst mit… Ja… Mit was eigentlich?! Ich mag es ja, wenn Zutaten vorhanden sind, und ich anhand der Zutaten irgendwas koche. Heute lagen da noch Zucchini rum. Und im Garten waren Tomaten reif.

Wunderbare Tomaten übrigens: eine dicke Brandywine Yellow und ein paar Tigerellas. Kurz überlegt, Kühlschrank gecheckt. Plan steht!

Die (roten) Tomaten wurden halbiert und gaaanz langsaaam in Olivenöl geschmurgelt. Währenddessen ging es ans Hauptwerk: Kolokithokeftédes.

Klingt kompliziert, ist aber einfach. Und genial. Ich habe rumgefummelt und das hier zustande gebracht:

Kolokithokeftédes

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Zutaten

  • 750 Gramm Zucchini
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Esslöffel Mehl, gehäuft
  • 4 Esslöffel Paniermehl
  • 2 Eier
  • Dill oder Wildfenchel
  • reichlich Petersilie
  • 150 Gramm Feta
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Teelöffel Salz
  • Olivenöl zum Ausbacken

Zubereitung

  • Die Zucchini fein raspeln und den Teelöffel Salz untermischen. Etwa zwanzig Minuten durchziehen lassen und anschließend portionsweise ausdrücken, bis der Großteil der Flüssigkeit weg ist und die Zucchini relativ trocken sind.
  • In eine Schüssel geben. Kräuter hacken, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Feta zerbröseln. Alle Zutaten – bis auf das Öl – in der Schüssel mit den Zucchini vermischen. Sollte die Masse noch zu flüssig und nicht formbar sein, weiteres Paniermehl zugeben. Hängt auch von der Größe der Eier ab.
  • Olivenöl erhitzen. Mit zwei Esslöffeln Nocken aus dem Teig stechen und in heißem Öl ausbraten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Möglichst sofort servieren

Eine ausgezeichnete Möglichkeit, größere Mengen an Zucchiniüberschuss zu verwerten, zumal man die Keftédes auch formen, kurz anbraten und dann einfrieren kann. Falls man genug Platz im Gefrierschrank hat.

Das waren mit Abstand die schmackhaftesten Keftédes, die ich bisher getestet habe. Und das, wo Zucchini ja nun eigentlich wenig Eigengeschmack mitbringen. So von Haus aus.

Unbedingte Nachkochempfehlung zur Beseitigung eventuell vorhandener Zucchinischwemmen!

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