Fiese Woche. Echt fiese Woche.

Ja. O.k. Das Foto sieht nett aus. Aber das stammt auch vom Sonntag. Da war Wochenende. Da war die Welt noch in Ordnung. Da waren wir auf dem Hoffest unseres Ökokistenlieferanten Hof Ardema. Und wir trafen eine Frau, die im Rheingau in einem Keller Pilze züchtet. Tolle Idee. Tolle Pilze.

Wir nahmen welche mit. Die nächsten werden mit der Kiste bestellt. Bei der Gelegenheit: Heißt es eigentlich Shiitake oder Shitake?!

Die – nennen wir sie einfach mal – „Pilze“ waren jedenfalls köstlich und bereicherten zwei Abendessen am Montag und am Dienstag. Irgendwie dachte ich immer, Shi(i)take seien die Schwabbeligen aus der asiatischen Küche. Sind sie aber nicht. Das sind Mu-Err, oder?! Sehr verwirrend diese Pilzsache…

Jedenfalls wurden sie mit Wirsing und Blumenkohl kombiniert und zu meinen liebsten Franz-Keller-Frikadellen gereicht. Ausgezeichnet! Das Fleischbällchenrezept sortiere ich jetzt auch mal in die Kategorie „Rezepte“ ein. Das habe ich schon so oft auf diese Weise zubereitet, dass es das verdient hat.

Fleischbällchen mit wildem Salbei

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Zutaten

  • 300 Gramm Rinderhackfleisch von der Hüfte
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 1 knapper Bund Petersilie, gehackt
  • 1 Ei
  • 3 Esslöffel Paniermehl, mit etwas Milch befeuchtet
  • 2 Blätter Salbei, gehackt
  • einige Tropfen Chilioel
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenoel zum Ausbacken

Zubereitung

  • Aus allen Zutaten einen Hackfleischteig kneten, Fleischküchlein formen und in etwas Olivenoel ausbacken.

Dazu gab es gestern Blumenkohl, den der Gatte zwar prinzipiell hasst, aber gebraten mit Pankobröseln (in der Eifel macht man das mit hundsgemeinem Paniermehl und nennt es „Grübchen“, aber egal…) „gar nicht so schlecht“ fand.

Über das „Fiese“ der Woche kann ich mich leider mal wieder nicht in einer Weise auslassen, die mir passend erscheint. Nur soviel: „I see dumb people“ – ungefähr so – also „walking around…“:

Weg damit! Zurück zum Essen. Heute gab es wieder Mupfeln. Mit Pizzabrötchen. Erstaunlich, dass ich sie so super finde, nachdem ich sie eigentlich abgrundtief gehasst habe. Man wird ja mal seine Meinung ändern dürfen?! Über alles mögliche. Auch über Muscheln zum Beispiel.

Und ich liebe diesen Pizzateig nach dem Schwesterrezept aus der Toscana. Besser geht es nicht. Und da es noch Teigreste gibt, werden diese morgen zur Verklappung von Kühlschrankresten als Pizzaboden herhalten müssen. Langer Arbeitstag – schnelles Essen. Läuft.

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