Mehr Ende Gelände

Heute morgen wurden die Chili- und Auberginenpflanzen entfernt. Zwei Auberginen habe ich stehen lassen. Da hingen so dermaßen viele halb reife Auberginen dran, dass es mir das Herz gebrochen hätte. Vielleicht gibt es ja noch ein paar schöne Tage. Und vielleicht haben sie noch eine Chance.

Was aus den Chili wird, ist noch nicht ganz klar. Die roten dürfen vor sich hin trocknen. Wenn die grünen in einer Woche nicht rot sein sollten, werden sie zu einer grünen Chilisauce verarbeitet.

Für das Schicksal des Kilos Auberginen, das erntereif war, entschied ich mich nach längeren Diskussionen mit Mr. Google für die Herstellung von Brinjal Pickle nach indischer Vorlage. Schien mir die beste Methode zu sein, alle auf einmal loszuwerden.

Vor allem die weißen Griechen hatten gerade so richtig losgelegt. Fürs Schneiden in feinste Stückchen musste der Gatte mal wieder ordentlich die Messer wetzen.

Am Ende waren sie alle gehackt. Und ich hatte zwei Pflaster an der Hand. Verdammt!

Brinjal Pickle

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Zutaten

  • 1 Kilo Auberginen
  • 9 Esslöffel Zucker
  • 3 Esslöffel Tomatenmark
  • 9 Esslöffel Essig
  • 6 Teelöffel Salz, gestrichen
  • 2 Teelöffel Sambal Oelek
  • 9 Esslöffel Öl
  • Teelöffel Bockshornklee (habe ich durch etwas mehr Schabziegerklee ersetzt)
  • 3 Teelöffel Kurkuma
  • 3 Teelöffel Senfkörner
  • 3 Teelöffel Koriander
  • 3 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 1/2 Teelöffel Chiliflocken
  • Ingwer - ein großes Stück
  • 6 Knoblauchzehen
  • Wasser je nach Konsistenz

Zubereitung

  • Fünf Knoblauchzehen, die Hälfte des Ingwers und die Senfkörner, Chili, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Bockshornklee im Mörser zu einer Paste verarbeiten.
  • Auberginen in sehr, sehr feine Würfel schneiden. Nervt, aber ist wichtig. Sorry.
  • Die letzte Knoblauchzehe und den Rest des Ingwers sehr fein hacken. Öl erhitzen. Gehackten Knoblauch und Ingwer darin sanft anschwitzen.
  • Anschließend Gewürzpaste und Sambal Oelek zugeben und ebenfalls kurz mit anschwitzen. Auberginenwürfel zugeben und langsam garen. Dabei häufig umrühren. Zwischendurch Wasser zugeben - und wieder Deckel drauf.
  • Zuletzt Tomatenmark, Essig und Zucker zugeben. Weiter einköcheln lassen. Zuletzt heiß in sterilisierte Gläser füllen. Sofort verschließen.

Perfekt an diesem Rezept: Die Küche duftet wahrscheinlich auf Tage hinaus nach Gewürzen. Allein die Paste im Mörser roch so gut, dass ich nach ihrer Zugabe eine Weile wild schnuffelnd über dem Topf hing. Mjam.

Zuletzt landete alles in Gläsern. Ein erster Test steht für kommendes Wochenende an.

Und dann waren da ja auch noch die letzten reifen Tomaten. Knapp zwei Kilo. Ich beschloss, eine Pizzasoße daraus zu kochen. Dazu braucht es nur Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, ein paar Kräuter nach Wahl, eventuell etwas Chili, Salz, Pfeffer – und fertig! Und man kann sie perfekt dür alles mögliche andere nutzen.

Am Ende wurde auch die eingeglast. Vier Gläser kamen dabei heraus. Passt!

Garten leer. Gläser voll. Bis zum Frühjahr.

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