Katholische Kirchen – schmackhaft gemacht

Die Weihnachtsbäckerei wurde heute mit der ersten Teigkugel eröffnet. Spekulatius sind es geworden. Diesmal gibt es des Gatten Lieblingsgebäck in neuer Form: Ich habe Ausstecher mit Mainzer- und Kölner-Dom-Motiv angeschleppt. Ich glaube, das bleibt für die nächsten Jahre dann auch meine Standardform für Spekulatius.

Die gefallen mir so echt gut. Und die Ausstecherei verlief ersteunlicherweise deutlich reibungsloser als erwartet. Das Gefrickel an den Türmchen und Ecken hielt sich in überschaubaren Grenzen. Und das Rezept ist auch mittlerweile perfekt – auch von der „Ausstechbarkeit“ her.

Wenn man den Teig übrigens vor dem Abkühlen schon „vierteilt“ geht das wesentlich flotter. Und man kann ihn portionsweise ausrollen, während der Rest noch kalt steht.

Spekulatius

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Zutaten

  • 250 Gramm weiche Butter
  • 220 Gramm brauner Zucker (gerne auch Muscovado)
  • 1 Teelöffel Zimt, gestrichen
  • 2 Teelöffel Lebkuchengewürz, gestrichen
  • 2 Esslöffel Mandellikör
  • 2 Esslöffel Milch
  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver

Zubereitung

  • Butter und Zucker schaumig rühren. Gewürze, Likör und Milch zugeben und unterrühren. Mehl und Backpulver sieben und ebenfalls einrühren.
  • Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Für drei Stunden in den Kühlschrank geben. Oder für eine Stunde auf die bitterkalte Terrasse.
  • Kugel vierteln, ausrollen und mit beliebigen Förmchen ausstechen. Der Teig zerläuft im Ofen kaum. Dicht an dicht gelegt kommen dabei vier Bleche raus.
  • Bei 160°C Umluft etwa 20 Minuten abbacken. Auskühlen lassen und in eine luftdichte Dose geben.

Jetzt warte ich gerade noch äußerst gespannt auf den Postboten, der mir gleich noch die Frankfurter Alte Oper bringen wird. Ich habe extra eine Teigkugel aufgehoben. Angesichts der Tatsache, dass bereits vor dem Eindosen reichlich Schwund durch aufwendige und aufopferungsvolle Testarbeit des Gatten entstanden ist, werde ich ohnehin nochmal eine Portion nachlegen müssen.

O-Ton: „Der Kölner Dom schmeckte gerade nicht ganz so gut wie der Mainzer. Den müsste ich nochmal probieren. Hast du noch einen?“

Nachher geht es noch in eine evangelische Kirche, die Marktkirche in Wiesbaden. Von der gibt es zwar keinen Ausstecher, dafür aber Musik: das Weihnachtsoratorium. Und anschließend wird noch der Wiesbadener Glühwein auf dem Sternschnuppenmarkt getestet.

Könnte schlechter laufen, so ein erster freier Tag.

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