Margarine in da House!

Da fühlte ich mich heute fast so ein wenig vegan, als ich die Margarine in den Teig gegeben habe. Das machte mir Angst vor mir selbst. Ich beruhigte mich dann wieder damit, dass die Margarine ja ein Geschenk war. Ich konnte da ja gar nix für. Und ich wollte sie ja nicht wegwerfen. Und überhaupt.

Ich entschied mich also, den begehrenswerten Ausstecher und das Pflanzenfett gleichzeitig zu testen. Auf der Homepage des Margarineherstellers gab es ein Rezept für einen Hasenkuchen. Und für den würde ich 400 der 500 Gramm verbrauchen. Perfekt.

Ich verblogge das Rezept an dieser Stelle nicht. Ich weiß ja nicht, wann hier die nächste Margarineschachtel auftaucht. Nach längerem Überlegen fiel mir kein Anlass ein, zu dem ich nach meinem Auszug bei meinen Eltern im Herbst 1987 jemals Margarine gekauft hätte. Vielleicht irgendwann mal zum Backen? Machen wir es so: Ich teste das Rezept mit „guter Butter“ und dann schauen wir weiter.

Der Kuchen ist jedenfalls außerordentlich fluffig und schmeckt wirklich gut. Zwischenzeitlich war ich der Meinung, dass das niemals nix werden kann und kündigte großspurig an, meinen Schneebesen mit Stiel zu fressen, falls man da einen Hasen erkennen könne, wenn der Kuchen aufgeschnitten sei.. Überflüssig zu erwähnen, dass ich jetzt natürlich vehement bestreite, dass man erkennen kann, dass es ein Hase sein könnte, wenn man nicht wisse, dass es ein Hase sein soll. Pah!

Ich versetze dann jetzt mal mein angeschlagenes Selbstwertgefühl beim Einkochen der Ochsenbackensoße in einen halbwegs ordnungsgemäßen Zustand. Und dann steche ich Polenta in Hasenform aus. Oder so…

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