Dienstag, 9. märz 2010
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19:20
Das muss jetzt mal raus, sonst platze ich. Knapp neun Stunden lang heute war ich gezwungen, den Worten der Kollegin direkt
neben mir zu lauschen. Nicht, dass ich das nicht bereits seit mehr als zehn Jahren tagtäglich täte, aber heute war es wirklich richtig schlimm.
Gibt es eine Krankheit, die nach und nach zum Verlust der Muttersprache führt? Also nicht so, dass man sich nicht mehr verständigen könnte, sondern so, dass man sämtliche grammatikalischen
Grundregeln nach und nach über den Haufen wirft. Gibt es das? Falls ja: Sie hat es...
Es handelt sich in erster Linie um eine akute Akkusativ-Nominativ-Insuffizienz, d.h. an allen Stellen im Satz, an denen üblicherweise ein Nominativ stehen müsste, verwendet sie einen Akkusativ. Und
umgekehrt. Zwei Beispiele: "Hallo. Kann ich bitte mal der Herr Müller sprechen?" oder "Ist den Herrn Müller nicht da?" Nach mehreren Stunden kann das schon enorm schlauchen.
Ehrlich. Das geht einem dann ganz schön auf der Senkel.
Hinzu kommt die Tatsache, dass sie keinerlei Fremdsprache beherrscht. Nicht mal ansatzweise. Prinzipiell nicht so wahnsinnig schlimm, aber in ihrem Aufgabenbereich irgendwie schon. Dabei scheitert
sie nicht mal mal an Worten wie "Albuquerque" oder Sätzen wie "I think I thought I saw you cry", sondern bereits an einfachen Dingen. "Ebeeeh" ist ebay. "Emehl"
ist eMail. "Schosseee" ist José. Und so geht das den ganzen Tag...
Auch schlimm: Ortsnamen wie beispielsweise "Gua de Lumpur" oder "Bosnia und Herzengowina". Und wenn sie sich einmal festgelegt hat, bleibt sie dabei. Stur. Unbelehrbar.
Lernresistent.
Das gleiche bei bestimmten Formulierungen, die sie sich einmal antrainiert hat, z. B. "Das ist der Kurs, der mittags von der Börse kommt". Stimmt so nicht. Hat nie gestimmt. Ist aber so.
Basta! Oder auch "Das ist nur aus statistiken Gründen". Nein. Isses nicht! Es ist "zu statistischen Zwecken" so. Ganz einfach. Und es heißt auch "kanadische Dollar" und
nicht "Kann-Dollar". Und was sie beim Kundentelefonat in Erfahrung bringen will, ist ein "aussagefähiger" und kein "aussagender" Verwendungszweck. Und die
Datenübertragung funktioniert über "File Transfer" und nicht über "Pfeil-Transfeeeer".
Dabei ist sie wirklich ziemlich rumgekommen in der Welt. In teilweise auch abgelegenen und exotischen Gegenden. Fragt sich nur wie - ohne Englisch. Aber offensichtlich geht es. Lustigerweise ist
der Standardkommentar nach Reisen in 90 Prozent der Fälle: "Australien? Ich muss net nochma' hin."
Nach einem ausgedehnten Mauritius-Urlaub befragt, lautete die gelangweilte Antwort: "Ach... So grün wie Bali, aber keine Kultur..." Kultur?! Ja, wenn man die immer nur im eigenen
Kulturbeutel sucht...
Keinerlei grammatikalische Fehler macht sie übrigens alle zwei Wochen beim Absingen von "Stern des Südens" in der Allianz-Arena.
Das nervt halt alles ziemlich. Mangelnde Bildung und / oder Fremdsprachenkenntnisse sind normalerweise nichts, das mich irgendwie aus der Fassung bringen oder gar zu Überheblichkeit verleiten
könnte. Besondere Freundlichkeit oder Herzlichkeit oder Ehrlichkeit des Gegenübers wiegt das meist locker auf.
Blöderweise ist der schlimmste Fehler meiner Kollegin jedoch die völlige Orientierungslosigkeit in Bezug auf Personalpronomina. Beispiel: Chef: "Aaah! Frau XY, wer hatte denn die tolle Idee?!"
- Kollegin: "Das habe ich mir letzthin überlegt." Gegenbeispiel: Chef: "Mein Gott, wie konnte das denn passieren?!" - Kollegin: "Oh. Da haben wir wohl nicht
aufgepasst..." oder auch nach telefonischen Anfragen: "Kein Problem. Das suche ich Ihnen raus." *Höreraufleg* "Ähhh... Kannst du mal bitte..."
Bei Tätigkeiten mit
Vier-Augen-Prinzip lautet der Satz nach Fehlern prinzipiell, wenn sie selbst erfasst hat "Da hast du aber nicht richtig kontrolliert!", und wenn sie kontrolliert hat "Was hast du denn
da erfasst?!". Beides jeweils in höchst empörtem Ton vorgetragen.
Und wenn man ihr auf die Frage "Kannst du mir das mal übersetzen?" (hier handelt es sich meist um Sprachen, die ich nicht im Ansatz beherrsche - wie Russisch, Portugiesisch, Koreanisch
oder auch Altsumerisch (wahlweise Hethitisch oder Babylonisch)) eine einigermaßen zufriedenstellende Antwort liefert, kommt stets: "Ach. Das hab' ich mir gedacht." Na, dann...
Als ich ihr heute erklärt habe, dass ich nichts Böses mit der Kamera will - außer den Eichelhäher fotografieren, meinte sie: "Und wenn den Eichelhäher heute nicht kommt?"
Ausgesprochen kluger Einwand. Den Eichelhäher kam nämlich heute nicht. Da konnte ich der Eichelhäher leider auch nicht fotografieren. Aber ich habe der Sperling erwischt. Und der Sperlingkampf. Und dieser dicker Vogel... Und dieser...
Immerhin...
Am Ende traf ich ziemlich genervt zu Hause ein. Eine der ersten Amtshandlungen war die Suche nach einem bestimmten Reiseführer. Und dabei passierte es dann. Mein Blick fiel auf DAS hier. Nein. Bitte. Nicht. Den Tag ist gelaufen.
von MrsFlax
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Montag, 8. märz 2010
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/2010
16:55
Heute ist der 8. März. Weltfrauentag. Vielleicht wären da jetzt
ein paar flammende Worte angebracht.
Was sicher nicht angebracht ist, ist der Gastkommentar von Deutschlands Vorzeige-Emanze Alice
Schwarzer in der Frankfurter Rundschau.
Manchmal kann man es nicht fassen! Weniger die Unkenntnis jeglicher geschichtlicher Zusammenhänge in Verbindung mit unterschwelligem Linkenhass wirken dabei besonders dämlich, nein, am
frappierendsten ist wirklich, dass dabei offen erkennbar ist, wie Frau Schwarzer tickt.
Liegt es am Einfluss ihrer Freundinnen Merkel und Springer oder war sie schon immer so... so... nennen wir es mal freundlich "seltsam"?
Um mal kurz und knapp die Hintergründe zu begreifen, genügt ein Blick auf die entsprechende Wikipedia-Seite "Internationaler
Frauentag". Von diesem Tag verächtlich als 'sozialistischem Muttertag der DDR' zu sprechen, zeugt einfach nur von großer Dummheit. Und das ist noch die netteste Erklärung. Ihn mit dem
nationalsozialistischen "Muttertag" auf eine Stufe zu stellen, ist nicht nur dumm, sondern zeigt, wes Geistes Kind Frau Schwarzer mittlerweile ist.
Den "Frauentag", an dem Frauen in aller Welt (und nicht nur in der DDR oder im "Ostblock") für ihre Rechte gekämpft haben und kämpfen, mit dem ursprünglichen Floristenfeiertag, der dann im
nationalsozialistischen Deutschland zu einem Tag befördert wurde, der gebärfreudige Legehennen arischer Eier feierte, zeugt von einer derartigen Impertinenz, dass es einem die Sprache
verschlägt.
Den Tag für überflüssig zu halten - aus den verschiedensten Gründen und mit einleuchtender Argumentation - ist natürlich durchaus gestattet. Einen solchen Kommentar zu schreiben, verbietet
allerdings der gesunde Menschenverstand - völlig unabhängig vom Geschlecht des Betrachters.
Naja - was soll's... Vielleicht hat Frau Schwarzer gerade keinen jüdischen Fotografen gefunden, den sie zur männlichen Leni Riefenstahl erklären konnte, oder niemand wollte sie als Jury-Mitglied
oder Kandidatin in irgendeiner langweiligen Gameshow haben. Irgendwie muss sie sich ja beschäftigen...
Erfreulich hingegen, aber auch ein ganz klein wenig beängstigend heute: die Frequentation unserer Büro-Meisenknödel. Abgesehen von den üblichen Meisen und Spatzen tauchten heute nacheinander ein
Eichelhäher, zwei fette Tauben, eine Krähe und eine Elster auf. Die Vögel werden immer größer. Es würde mich nicht wundern, wenn in der nächsten Woche eine Boeing 747 im Baum hängt.
Moooment! Das Ganze zur Feier des Tages nochmal für Frauenrechtlerinnen: Es befanden sich heute selbstverständlich eine Eichelhäherin, zwei vollschlanke Täubinnen, eine Krähin und eine Elsterin an
der Futterstellin.
So. Und jetzt gehe ich kochen.
von MrsFlax
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Sonntag, 7. märz 2010
7
07
/03
/2010
18:32
... here comes the sun,
and I say it's all right..."
Was für ein Wetter heute! Im krassen Gegensatz zu gestern hatten wir strahlend blauen Himmel und dauerhaften Sonnenschein. Und das Beste: Es taut!
"... Little darling, I feel that ice is slowly melting,
little, darling, it seems like years since it's been clear.
Here comes the sun, here comes the sun,
and I say
it's all right..."
In aller Frühe tigerte die Nachbarskatze auf der Suche nach Norbert über die Terrasse, wurde aber gottlob nicht
fündig. Nach einer Weile zog sie wieder ab. Allerdings mit einem "Na warte, mein Freund!"-Gesichtsausdruck höchster Wachsamkeit.
Der wunderschöne Tag musste natürlich zumindest in Teilen aushäusig verbracht werden. Wir beschlossen, nach längerer Zeit mal wieder dem Kronberger Opel-Zoo einen Besuch abzustatten. Nach
den endlosen Querelen rund um den "Philosophenweg", der mitten durch den Zoo Kronberg und Königstein verbindet, scheint man nun einen neuen
Zwischenstand erreicht zu haben: Der Philosophenweg darf weiterhin kostenfrei benutzt werden, aber alle Zugänge in den Zoo hinein sind mit aufgemalten roten Linien markiert und mit
furchteinflößenden Schildern versehen worden.
So wie bei Aldi, wo man mit den Einkaufswagen die angezeichnete Grenze nicht überschreiten darf. Hat das eigentlich schon mal jemand ausprobiert? Blockieren die Räder der Einkaufswagen
wirklich?
Blöderweise versperrte mir diese Neuregelung - ohne Eintrittskarte - den Weg zu meinen Erdmännchen, die man bisher auch ohne Entrichtung des mittlerweile recht üppigen Eintrittsgelds von 10,50 €
anschauen durfte. 10,50 €, die sich an einem Tag wie heute nicht wirklich gelohnt hätten. Es war nämlich trotz des Sonnenscheins ziemlich kalt und viele Tiere waren deshalb gar nicht in den
Außengehegen.
Wir werden also demnächst mal zu einem längeren, kostenpflichtigen Besuch antreten. Für heute reichte uns das Philosophenweg-Programm: Kamele, ein einsames Pony, die Nilpferde, Ziegen, Schweine,
Enten, Känguruhs
("Lass uns rein!!!") und ein paar gefangene und eher "wilde" Vögel.
Nilpferdbulle Max war mal wieder nicht gerade publikumskompatibel. Ich glaube, ich habe ihn noch nie von vorne gesehen. Auch heute durfte man maximal seinen Rücken im Wasser betrachten. Wer's
mag... Seine Mutter Tana war da deutlich kinder- und fotofreundlicher eingestellt.
Ein Schwein stellte offensichtlich einen Agatha-Christie-Titel nach: "Evil under the Sun". Das sehr, sehr böse
Schwein blockierte den Eingang zum wärmenden Häuschen, ein anderes stand stundenlang unterwürfig mit gesenktem Kopf frierend am Fuß des Aufgangs. Ein Bild des Elends. Die Szenerie hatte doch etwas sehr "Animal-Farm"-haftes. Wie so oft: Das Böse sitzt im Warmen, das
Gute friert.
Des Bauherren Lieblingstiere sind die Kamele. Die waren heute recht übermütig und dazu überaus freundlich. Man
hatte fast den Eindruck, sie sähen einen etwas weniger blasiert an als sonst.
"... Little darling, the smiles returning to the faces
Little darling, it seems like years since it's been here
Here comes the sun, here comes the sun
and I say it's all right..."
Am Ende war es wirklich ein sehr schöner Spaziergang bei traumhaftem Wetter. Mehr davon bitte!
Heute Abend sieht man immerhin schon wieder drei Reihen Pflastersteine. Die Lage ist kritisch, aber nicht hoffnungslos. Noch so ein Tag wie heute und es kann weitergehen mit den Arbeiten an den
Außenanlagen.
"... Little darling, it's been a long cold lonely winter
Little darling, it feels like years since it's been here
Here comes the sun, here comes the sun
and I say it's all right..." - The Beatles
von MrsFlax
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Samstag, 6. märz 2010
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/2010
17:07
Und schon wieder hat es über Nacht geschneit. Und das nicht zu knapp. Bis auf weiteres scheinen unsere Pflasterarbeiten sich
erstmal erledigt zu haben. Zur Verdeutlichung: Gestern sahen die Stellplätze so aus. Heute sieht
man nichts mehr als das hier - schemenhafte, schneebedeckte Palettenumrisse. Es ist zum Heulen.
Um mich vom weißen Elend abzulenken, begab ich mich an die Herstellung eines sonnigen Desserts für heute und morgen. Bei dem miesen Wetter braucht der Körper dringend Vitamin C. Was läge da näher,
als zum Spass auf grausamste Weise ein paar Orangen zu filetieren?
Der Nachtisch ist praktisch aus medizinischer Sicht ein Muss, will heißen: wichtige Vitamine und Stressabbau - was will man mehr?! Verstößt natürlich auch keinesfalls gegen die Regeln der
Fastenzeit. Nein, nein...
Das bißchen Schoki muss ja schließlich auch sein, da Vitamin C bekanntlich die Fettverbrennung fördert - und da ist es ja sozusagen eine moralische Verpflichtung, seine Bemühungen nicht ins Leere
laufen zu lassen, sondern ihm auch etwas zum Verbrennen anzubieten.
Genug der faulen Ausreden! Hier das Rezept (die Mousse ist mal wieder eine Lafer-Kreation aus dem österlichen Lindt-Magazin "Chocoladen
Seiten" - allerdings nicht mit Heidelbeersoße wie im Originalrezept, sondern eben mit den bereits ausgiebig erwähnten Orangen):
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Luftige Mousse auf Orangenfilets
Zutaten:
4 Orangen
200 g Vollmilch-Schokolade
2 TL wasserlösliches Espresso- bzw. Mokkapulver
150 ml Milch
4 Eier
1 Prise Salz
75 g Zucker
3 Blatt Gelatine
150 ml Sahne
Zubereitung:
Orangen filetieren, Filets in geschlossenem Schüsselchen beiseite stellen.
Schokolade hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Kaffeepulver mit der Milch in einen kleinen Topf geben, aufkochen, dann vom Herd nehmen und zehn Minuten ziehen
lassen.
Eier trennen. Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Gelatine fünf Minuten in kaltem Wasser einweichen. Mokkamilch mit den Eigelben in
einer Schüssel verrühren und über heißem Wasserbad zu dickflüssig-crèmiger Konsistenz aufschlagen. Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Flüssige Schokolade unterrühren.
Sahne steif schlagen und unter die Schokoladencrème heben. Danach den Eischnee unterheben. Mousse in eine Schüssel umfüllen und zugedeckt für etwa sechs Stunden in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren Orangenfilets fächerförmig auf Kuchenteller legenMit einem in heißes Wasser getauchten Löffel Nocken aus der Mousse stechen und auf den Orangen anrichten.
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Ich habe Vollmilch-Schokolade genommen, werde es aber bei Gelegenheit einmal mit Zartbitter probieren, da ich mir das auch etwas herber gut vorstellen kann. Espressopulver hatte ich nicht im Haus.
Stattdessen habe ich drei Teelöffel löslichen Kaffee genommen. Sollte keinen großen Unterschied machen. Zudem wurde bei uns bereits nach ca. drei Stunden der erste Löffel in der Mousse versenkt.
Danke, niedrige Außentemperaturen!
Das Rezept geht mengenmäßig von sechs Personen aus. Ich denke aber, dass das durchaus auch für acht Personen ausreichend sein sollte. Meistens sitzt man ja eher nicht ausgehungert vor dem
Dessertteller, sondern hat im Vorfeld bereits etwas zu sich genommen.
Bei uns waren das heute zwei Welsfilets, die zur Feier des Tages aus dem ewigen Eis des Gefrierschranks befreit und mit einer Erdnusskruste versehen auf Rahmwirsing angerichtet wurden. Sehr lecker
- und unkompliziert. Die Herstellung des Nachtischs war da deutlich zeitaufwendiger und vor allem spülintensiver.
Heute im Laufe des Abends werde ich einen zweiten Versuch mit einer Knabberei aus Blätterteig wagen. Die gestrige Variante (auf dem Foto noch im Ofen) mit gefüllten grünen Oliven hat mich nicht ganz überzeugt. Durch die Farbe der
Oliven wirken die Stangen zwar relativ spektakulär, aber ausgebacken sind sie durch den relativ großen Durchmesser der Füllung doch wenig dezent in ihren endgültigen Ausmaßen. Die Anchovi-Variante hat da deutlich mehr überzeugt.
Nachher gibt es nochmals "Sardellenkräcker", wie die Dinger im Originalrezept aus Michel Roux' Kochbuch "Nur das Beste" heißen (die Olivenvariante ist aus "Ofenfrisch"). Zwei weitere
Abwandlungen werde ich mit halbgetrockneten Tomaten und schwarzen Oliven ausprobieren. Die plane ich aber in Streifen zu schneiden, besser: Spiralen. Mal sehen. Bericht folgt.
von MrsFlax
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veröffentlicht in: am Herd
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Freitag, 5. märz 2010
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05
/03
/2010
16:59
Bei unserer Heimkehr waren die Pflasterer noch fleißig. Was die an den beiden Tagen alles geschafft haben, ist echt
erstaunlich. Auf beiden Stellplätzen liegt EHL "TerrTurana
Eifel-Basalt".
Parken kann man allerdings noch nicht, da das erst noch gerüttelt und gefugt werden muss. Immerhin kann man sich aber jetzt schon
vorstellen, wie es nachher einmal aussehen wird.
Der Carportbereich ist aufgeschüttet und wartet auch bereits auf das Pflaster. Das Podest vor der Haustür ist ausgemessen und für den nordhessischen Tiefbauer, der sich am Montag der
Abdichtung des Sockelbereichs annehmen wird, angezeichnet.
Die gestern bereits gesetzten L-Steine an der Grenze zum Nachbarn hier im Bild. Ebenso die Rückseite mit den Spritzschutzkantensteinen und die Terrassenecke.
Hach, das macht richtig Spass, von Baufortschritten berichten zu können. Wie ich das vermisst habe!
Und gleich noch eine gute Nachricht: Norbert, der kleine, schlaue Vielfraß, hat es anscheinend tatsächlich geschafft, sich in der Nacht zweier Käsewürfel zu bemächtigen, die ich ihm hingelegt
hatte. Eigentlich war ich mir sicher gewesen, dass er nach den Erdarbeiten von gestern beleidigt abgezogen ist und sich erstmal nicht mehr sehen lässt. Offensichtlich hat ihn nun aber doch der
Hunger auf die Terrasse getrieben. Brav, Norbert! Guter Junge...
von MrsFlax
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veröffentlicht in: Hausbau
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